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Landwirtschaft | 24.01.20

Eine Landwirtschaft für Landwirt*innen und für Brandenburg

Ackerlandflächen von oben © www.ideengruen.de I dipl.-ing. markus pichlmaier
© www.ideengruen.de I dipl.-ing. markus pichlmaier

Die Landwirtschaft ist der Natursport unter den Wirtschaftszweigen. Zwischen den Veränderungen in den Wetterverhältnissen und den relativ starren Förderbedingungen der EU sowie gesetzliche Regelungen müssen die Landwirt*innen einen Spagat hinlegen. Wir wollen vor allem die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Landwirtschaft optimieren, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Stabilität der ländlichen Regionen fördern und die Versorgung Brandenburgs und Berlins mit regionalen landwirtschaftlichen Produkten gewährleisten.

Grund und Boden wird zum Spekulationsobjekt für außerlandwirtschaftliche Kapitalanleger, die nur auf Wertsteigerungen spekulieren. Grund und Boden wird inzwischen zu Preisen und in Flächengrößen gehandelt, bei denen unsere Landwirt*innen nicht mehr mithalten können. Derzeit ist es so, dass der Generationenwechsel in erster Linie über den kompletten oder teilweisen Verkauf landwirtschaftlicher Unternehmen an nicht ortansässige außerlandwirtschaftliche Investoren zum Zweck der Kapitalanlage erfolgt, und das, weil nur diese das Kapital für die Übernahme dieser Betriebe aufbringen können. Dem wollen wir entgegentreten und den Verkauf Landes-Agrarflächen beenden. In einem ersten Schritt werden wir ein agrarstrukturelles Leitbild entwickeln und dann in einem zweiten Schritt ein Agrarstrukturgesetz einführen.

>> Antrag "Ortsansässige Landwirte auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt stärken - Agrarstrukturelles Leitbild im Sinne einer regional verankerten Landwirtschaft erarbeiten" (pdf-Datei)

>> Isabell Hiekel spricht zum Koalitionsantrag zum Agrarstrukturellen Leitbild

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