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23.04.15

Zukunftstag für Mädchen und Jungen 2015

Am 23. April 2015 haben wir im Rahmen des Zukunftstags für Mädchen und Jungen sechszehn Jugendliche im Alter vom 12 bis 16 Jahren in der Fraktion begrüßt. Unsere sechs Abgeordneten verschoben diverse andere Termin um die Jugendlichen vollzählig begrüßen zu können und ihnen Frage und Antwort stehen konnten. In einer Vorstellungsrunde konnten die Abgeordneten erklären, wie sie in die Politik gekommen sind und insbesondere auch, wie sie zur bündnisgrünen Politik kamen: Die Wege zu den (Bündnis-)Grünen waren unterschiedlich, doch eins haben sie alle gemeinsam: „Wir haben alle das Weltretter-Gen.“ Das teilt man sich in kleine Portionen auf, da kleine Erfolge Mut für‘s Weiterkämpfen machen.

Das politische Interesse der Mädchen und Jungs war unterschiedlich groß, der Tierschutz und die Asylpolitik waren zwei Themen, die sie sicher in unsere Fraktion geführt haben! Eine spannende Erkenntnis des Tages war auch, dass die Jugendlichen Politik nach dem Tag in der Fraktion und im Landtag Politik als etwas Nahes wahrnehmen, das sie auch verstehen können – und dass sie Fragen stellen können: Heute war keine Frage doof!

Dass eine Fraktion aus PolitikerInnen besteht, ist offensichtlich. Die Fraktion nutzte diese Gelegenheit aber auch um den Jungen und Mädchen andere Berufe und unterschiedliche (Aus-)Bildungswege in einer Fraktion vorzustellen: vom Politikstudium über Biologie und Geografie zu Jura; von den digitalen Medien über Paragraphentexte zur Mitarbeit im Wahlkreisbüro.

Nach einer ausführlichen Führung durch den Landtag und dem Mittagessen in der Kantine, war es Zeit für den letzten Tagesordnungspunkt des Zukunftstages: ein Planspiel im Plenarsaal, an dem auch die jugendlichen Besucherinnen und Besucher der Fraktionen der CDU, SPD und LINKE teilnahmen. Als Fraktionen „Zukunft für Brandenburg“, „Imperium“ und „Lustige Menschen Deutschlands“ debattierten die Jugendlichen zu den Anträgen der ZfB „Verbot von Hausaufgaben im Schulgesetz verankern“ und „Bundesratsinitiative zur Freigabe weicher illegaler Drogen“. Nach der Wahl des Präsidenten, der Bestimmung des Bildungsministers, des Innenministers, der Fraktionsvorsitzenden und der SchriftführerInnen fanden die Fraktionssitzungen und die Sitzungen der Arbeitskreise statt. Ihr folgte eine lebhafte Debatte im Plenarsaal mit engagierten Fraktionen! Letztendlich überzeugte die ZfB mit beiden Anträgen.