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08.08.12

Bündnisgrüne Landtagsfraktion auf Sommertour

Die fünf Abgeordneten der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden auch in diesem Sommer die sitzungsfreie Zeit nutzen, um im Rahmen ihrer Sommertour ihre Kontakte zu Bürgern, Initiativen und Unternehmen zu intensivieren und wichtige Projekte und Einrichtungen zu besuchen. Sie werden dorthin zu gehen, wo es „brennt“, und ihre Kenntnisse zu entscheidenden Fragestellungen für das Land vor Ort vertiefen.

Marie Luise von Halem

Dienstag, 31. Juli: 9.30-11.30 Uhr, Besuch Kita Storchennest Potsdam-Drewitz

Mittwoch, 1. August: 10-12 Uhr, Besuch Natur und Waldkita L.I.n.O. Rangsdorf

Freitag, 3. August: 10-12 Uhr, Besuch Integrationskindertagesstätte „Finkenhäuschen“

Mittwoch, 8. August: 9-11 Uhr, Besuch Kita Sonnenschein Brandenburg an der Havel

Ursula Nonnemacher

Mittwoch, 18. Juli: Die Tour beginnt in Fürstenwalde mit einem Gespräch im Wohnübergangsheim für Asylbewerber und wird mit einem Besuch des Behandlungszentrum für Folteropfer e.V.  weitergeführt.

10 Uhr: Ursula Nonnemacher, MdL und Sabine Niels, MdL besuchen das Haus Hoffnung – Wohnübergangsheim für Asylbewerber und Aussiedler im Landkreis Oder-Spree

13.30 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer e.V. – Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste – Außenstelle Fürstenwalde

Freitag, 20. Juli: In Neuruppin wird Ursula Nonnemacher die Ruppiner Kliniken sowie das Mehrgenerationenhaus „Krümelkiste“ besuchen, anschließend will sie sich über die Polizeistrukturreform in der Polizeidirektion Nord informieren.

10.30 Uhr: Besuch der Ruppiner Kliniken

13 Uhr, Mehrgenerationenhaus "Krümelkiste" Neuruppin und Stadteilbüro

15.30 Uhr, Polizeidirektion Nord: Gespräch mit Jörg Bartel aus dem Stab der Polizeidirektion Nord zur Polizeistrukturreform.

Dienstag, 24. Juli: In Rathenow spricht Ursula Nonnemacher mit Flüchtlingen aus dem Übergangswohnheim und besucht das Kompetenzzentrum Havelland, um mit verschiedenen Personen über das bürgerschaftliche Ehrenamt und Engagement zu diskutieren. Anschließend trifft sie sich mit VertreterInnen des Jugendparlaments und mit der Leiterin des autonomen Frauenhauses in Rathenow.

10 Uhr: Besuch Übergangswohnheim für Asylbewerber

12 Uhr, Kompetenzzentrum Havelland, Agentur für Bürgerschaftliches Engagement

14 Uhr, Treffen mit VertreterInnen des Jugendparlaments Rathenow

16 Uhr Treffen mit der Leiterin des autonomen Frauenhauses Rathenow

Axel Vogel

Bei dem Thema Jugend fängt Axel Vogel ganz früh an und besucht zunächst ein Geburtshaus, um mit den Hebammen über ihre Situation zu sprechen. Dann folgen Termin mit Tagesmüttern, Kitas, Schulen, FÖJlern und Auszubildenden. Um sich ein Bild der Probleme der älteren Menschen zu machen, sind Besuche bei Landärzten, Pflegeeinrichtungen, einem Mehrgenerationenhaus sowie bei mobilen Pflegediensten geplant.

Montag 30. Juli

9 Uhr Besuch des Geburtshauses Eberswalde: Gespräch über aktuelle Probleme der Hebammen und zur Situation des Geburtshauses

10:15 Uhr Besuch bei Tagesmüttern Grit Zimmermann & Isolde Discher: Axel Vogel informiert sich über die Situation der Tagesmütter in der Kinderbetreuung

11:30 Uhr Projekt „Dreigärten Brodowin“: Axel Vogel besucht Cordula Exner und informiert sich über ihr Projekt zum Erhalt der natürlichen Geburt und der traditionellen Hebammenkunst

Dienstag 31. Juli:

9 Uhr Besuch der Waldschule Jägerhaus, Groß Schönebeck: Diskussion über die Zukunft des Freiwilligen Sozialen Jahres und Treffen mit einer FÖJlerin

11 Uhr Besuch der Aktiven Naturschule Templin: Axel Vogel informiert sich über die Situation der Freien Schule.

Mittwoch 1. August:

9:00 Uhr Besuch der Bäckerei & Konditorei Plentz, Schwante: Begrüßung der neuen Auszubildenden

11:00 Uhr Besuch der Nordbahn gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen, Schönfließ: Gespräch zum Thema Bundesfreiwilligendienst

13 Uhr Fachhochschule der Polizei, Oranienburg: Information zur Ausbildung von Polizeibeamten und Besichtigung der Ausbildungseinrichtungen.

Donnerstag, 2. August:

10 Uhr Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Bernau bei Berlin: Axel Vogel besucht verschiedene Projekte der mobilen und stationären Betreuung älterer und behinderter Menschen

Freitag, 3. August:

9:30 Uhr Besuch des Mehrgenerationshauses Schwedt der Volkssolidarität

Michael Jungclaus

Mittwoch, 11. Juli: Besuch des Forsthauses Prösa im Naturpark Niederlausitz Heidelandschaft (Landkreis Elbe-Elster). Im Forsthaus Prösa wird sich Michael Jungclaus mit Vertretern der Naturwacht und des Bundesforstamts treffen. Das Projekt hat zum Ziel, innovative Strategien für den Umgang mit Munitionsbelastung und zur Landschaftspflege unter Praxisbedingungen zu entwickeln.

Dienstag, 17. Juli: Besuch eines Stammtisches der Piraten-Partei in Werneuchen (Barnim), Meinungs- und Erfahrungsaustausch u.a. zu den Themen Transparenz und Bürgerbeteiligung.

Mittwoch, 18. Juli: Alternative ÖPNV-Systeme (Cottbus) - Besuch des Unternehmens Cottbusverkehr. Hier wird Michael Jungclaus zunächst mit der Geschäftsführung zu einem Gespräch zusammen kommen. Im Anschluss wird er sich u.a. das Projekt „Langläufer“näher anschauen. Im Rahmen dieses Projekts modernisiert das Unternehmen alte Tatrabahnen.

Donnerstag, 19. Juli: Windkraftanlage in Klosterfelde (Barnim) - Gemeinsam mit einem Mitarbeiter von Umweltplan wird Michael Jungclaus in Klosterfelde eine Windkraftanlage erklimmen.

Freitag, 20. Juli: Besuch des Landesbetriebs Straßenwesen (Hoppegarten, Märkisch-Oderland)

Montag, 23. Juli: Pflegepraktikum im Seniorenheim „Haus am Kalksee“, einer vollstationären Pflegeeinrichtung der Diakonie in Rüdersdorf.

Sabine Niels

Mittwoch, 4. Juli: Wildpflanzen statt Maismonokulturen für Biogasanlagen. Besuch eines Blumen-Feldes in Phöben/Werder (Havelland). Vielerorts, vor allem im Norden Brandenburgs prägen mit einem Anteil von teilweise über 50 Prozent der Gemeindefläche immer mehr monotone Maisäcker das Landschaftsbild, mit negativen Folgen für Boden, Wasser und Biodiversität. Dabei gibt es vielversprechende alternative Ansätze zum Maisanbau. Sabine Niels besucht ein Wildpflanzenfeld in Phöben/Werder (Havelland) und lässt sich die Vorzüge für die brandenburgische Landwirtschaft von Experten erläutern.

Sonnabend, 7. Juli: Radtour "Der Kohle auf der Spur" von Cottbus bis Guben (Spree-Neiße). Start um 11.00 Uhr am Hauptbahnhof in Cottbus. Die Radtour führt durch das Kohlerevier und sorbisches Siedlungsgebiet in der Niederlausitz nach Guben. Nach einem ersten Stopp an der Schlosskirche in Cottbus führt die Radtour in die vom Tagebau und dem riesigen Kohlekraftwerk Jänschwalde gezeichnete Region. Unterwegs wird an verschiedenen Orten mit Experten und Einwohnern über die Auswirkungen der fossilen Energieversorgung gesprochen. Die RadlerInnen besichtigen eine sorbische Bauernstube, besuchen die Apfelgärten von Guben und erhalten eine kurze Einführung zum Weinbau in der Lausitz.

Montag, 9. Juli: Lärmbelastung an der B 169 bei Drebkau (Spree-Neiße) durch "Mautpreller": Täglich fahren ca. 13.000 Fahrzeuge über die B 169 zwischen Cottbus und Senftenberg, davon zehn Prozent Schwerlastverkehr. Die negativen Folgen sind Lärm, Gestank und Erschütterungen. Die Anwohner vermuten, dass viele der zahlreichen Lkw  Mautgebühren sparen wollen und deshalb die Autobahnen meiden. Sabine Niels trifft sich mit betroffene Anwohner und lässt sich von den Problemen berichten.

Anschließend: Besuch von Welzow, der Stadt am Tagebau.

Der Vattenfall-Konzern will südlich von Cottbus weitere 1900 Hektar Land abbaggern, um Braunkohle für seine Kraftwerke zu gewinnen. 810 Menschen sind dieser Planung im Weg und müssten aus Proschim, Lindenfeld und Welzow umgesiedelt werden. Die Stadt Welzow würde auf einer Halbinsel und der Ort Lieske auf einem schmalen Streifen zwischen altem und neuem Bergbau eingeklemmt, Bahnsdorf stünde direkt an der Tagebaukante. Sabine Niels trifft sich mit Anwohner und Unternehmern und informiert sich über Fortschritte beim Ausbau regenerativer Energien, die Landwirtschaft auf Kippenflächen und den Widerstand gegen den neuen Tagebau.

Mittwoch, 11. Juli: Maismonokulturen in der Uckermark. Die zunehmend intensive und großflächige Anbau von Mais als Energiepflanze ist mit enormen Problemen für Böden, Wasser und die Biodiversität verbunden. Sabine Niels besichtigt Maisfelder in der Uckermark und lässt sich die Auswirkungen beschreiben.

Hofbesichtigung in Röpersdorf/Sternhagen (Uckermark) Sabine Niels besucht den Hof eines Milchbauern und lässt sich von Problemen der Milchviehhaltung berichten.

Geplante Anlage zur Massentierhaltung in Haßleben (Uckermark). Industrielle Massentierhaltungsanlagen werden dem Leitbild einer zukunftsfähigen multifunktionalen Landwirtschaft nicht gerecht. Aspekte des Umwelt-, Tier- und Gesundheitsschutzes führen zunehmend zu Vorbehalten bei den Bürgerinnen und Bürgern aber auch bei Ämtern. Sabine Niels trifft sich mit BürgerInnen aus Haßleben und Umgebung.

Donnerstag, 12. Juli: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg: Besichtigung Landnutzungsmodell (Märkisch-Oderland) Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. erforscht Ökosysteme in Agrarlandschaften und die Entwicklung ökologisch und ökonomisch vertretbarer Landnutzungssysteme. Sabine Niels informiert sich über die Arbeit der Wissenschaftler.