Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen
11.05.15

Wie ein inklusives Schulsystem in Brandenburg gelingen kann

Inklusion heißt den Unterricht so zu gestaltetn, dass jedes Kind so gut wie möglich individuell gefördert und keines ausgeschlossen wird.

Guter inklusiver Unterricht fördert alle, Hochbegabte genauso wie Kinder mit Behinderungen, ermöglicht gemeinsames Lernen und stärkt soziale Kompetenzen. Die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bedeutet einen wichtigen Schritt für die aktive gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen und zum Abbau von Vorurteilen. Dazu müssen wir die Ressourcen geschickt einsetzen, denn Inklusion darf kein Sparmodell sein.

Wilfried Steinert, der ehemalige Leiter der Waldhofschule in Templin (2010 ausgezeichnet mit dem Deutschen Schulpreis) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates ‚Inklusive Bildung’ beim MBJS, wird uns die Empfehlungen dieses Beirates vorstellen, die im April 2014 verabschiedet wurden. Wir wollen zeigen, dass und wie die inklusive Schule funktionieren kann und welche Rahmenbedingungen in Brandenburg noch zu verändern sind. Inklusion ist ein langer Weg; hierfür müssen wir viele Stellschrauben verändern, austauschen, oder neu anbringen. Das Ziel ist eine Schule, die alle Kinder individuell fördert und in der sie gemeinsam lernen. Wir wollen nicht weiter warten, sondern Schritt für Schritt mutig vorangehen.

Termine:

11.05.2015 in Potsdam
Programm
• 18:30 Uhr Begrüßung und Einführung, Marie Luise von Halem, bildungspolitische Sprecherin Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag
• 18:35 Uhr Vorstellung der Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirates Inklusion des MBJS, Wilfried W.
Steinert
• 19:05 Uhr Podiumsdiskussion u.a. mit Günther Fuchs (GEW-Landesverband) und mit anschließenden Publikums-fragen, Moderation: Marie Luise von Halem, MdL
• 20:15 Uhr Ausklang mit Getränken/Imbiss

Weitere Termine 17.06.2015, 23.06.2015, 29.06.2015.