Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen
04.09.13

Axel Vogel auf seiner Sommertour 2013

7. August 2013 in Groß Fredenwalde/Uckermark

10:00 Uhr Picknick mit Donata Gräfin Fugger u.a. / Uckermärkischer Picknickkorb

Die Regional- und Tourismusentwicklung der Uckermark stand zum Abschluss der Sommertour 2013 auf der Agenda. Dazu hatte Axel Vogel den neuen Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, Martin Flade, sowie Petra Buchholz vom Modellprojekt LandZukunft Uckermark zu einem Picknick nach Groß Fredenwalde eingeladen.

Ausrichter für das Picknick mit typisch uckermärkischen Produkten waren die Träger des Brandenburger Tourismuspreises 2013 Donata Gräfin und Ulrich Graf Fugger vom "Uckermärker Picknickkorb". Sie verbinden mit ihrer Geschäftsidee die landschaftlichen und kulinarischen Reize der Uckermark und machen daraus ein individuelles Tourismusangebot. Das Angebot reicht vom Picknick für zwei bis vier Personen, das in Groß Fredenwalde selbst abgeholt wird, über Kombipacks bei Draisinefahrten von Templin nach Fürstenberg bis hin zum Rundum-Service für Gruppen bis 50 Personen. Dabei setzen sie ganz auf die regionale Herkunft der eingesetzten Produkte. Das fängt bei den Tellern an, die in den uckermärkischen Werkstätten hergestellt werden und endet bei den Lebensmitteln, die darauf landen. Die Fuggersche Philosophie lautet: Es ist alles schon da, wir müssen es nur gut arrangieren und uns mit Partnern vernetzen. Ihr Konzept ist ein wichtiger Beitrag, um die Produkte der Region besser zu vermarkten. Das ist umso wichtiger, da gerade die kleinen und mittleren Lebensmittelproduzenten wenig Ressourcen haben, sich um Vermarktung und Vertrieb zu kümmern. Dass dies gut ankommt, beweist nicht zuletzt der 1. Platz beim Brandenburger Tourismuspreis 2013.

Dr. Martin Flade, der neue Leiter des Biosphärenreservates  war begeistert vom Konzept des Uckermärker Picknickkorbs und der zwanglosen Gesprächsrunde auf der Kirchenwiese, schließlich sieht er eine wichtige Aufgabe im intensiven Kennenlernen der regionalen Initiativen. Er möchte in den nächsten Monaten mit möglichst vielen Akteuren der Region ins Gespräch zu kommen. Für den Tourismus  im  Biosphärenreservat  setzt er auf langfristige und klar definierte Entwicklungsziele, die den ursprünglichen Reiz der Landschaft nicht gefährden. Wir brauchen keinen Tourismus, bei dem der Tourist das zerstört, wofür er hergekommen ist. Martin Flade weiß, dass der Naturschutz in der Vergangenheit oft zum Sündenbock für regionale Entwicklungsprobleme gemacht wurde. Aber wenn man zuhört und mit den Menschen redet, dann lassen sich die meisten Konflikte schnell klären.
Die Landschaft und die hier lebenden Menschen sind das wichtigste Kapital der Uckermark, von dem letztlich auch alle Anbieter im Tourismus profitieren. Daß die Uckermark den Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen gewonnen hat, trägt hoffentlich dazu bei, daß sich die Region weiter im Ökotourismus profiliert. Hier gibt es noch genügend Entwicklungschancen und wir sind weit davon entfernt, die Grenzen des Belastbaren zu erreichen. UNESCO-Bisophärenreservate sollen im Einklang zwischen den Menschen und der Natur erhalten und entwickelt werden. Die UNESCO ist die  Kulturorganisation der Vereinten Nation. Daran sollte man gelegentlich erinnern. Auch an Begriffe wie Agrarkultur, Esskultur, Landschafts- und Baukultur. Die Uckermark wird ihren typischen Charakter nur dann bewahren und weiter entwicklen, wenn wir uns dieser Kulturtechniken bewußt sind. Vor diesem Hintergrund hält Axel Vogel Vorhaben wie die Mega-Schweinemast in Haßleben für absolut unvertretbar und vor allem für völlig unvereinbar mit jeder Nachhaltigkeitsrhetorik.

Petra Buchholz berichtete über die Projekte im Modellvorhaben LandZukunft Uckermark wie den Kombi-Bus, mit dem dank Ausnahmegenehmigung neben Personen auch Waren durch die Uckermark transportiert werden. Speziell für die Anforderungen von Tourismusanbietern wie dem Uckermärker Picknickkorb wurden jetzt Transpostkisten entwickelt, die die Kühlung von Lebensmitteln über 72 Stunden garantieren. In einem Landstrich wie der Uckermark ist es einfach zu aufwendig und zu teuer, wenn jeder Kleinanbieter mit eigenen Fahrzeugen ständig von A nach B fahren muss. Der Kombi-Bus soll mit dafür sorgen, unnötige Lieferfahrten zu vermeiden und eine effiziente Logistik aufzubauen. Das senkt nicht nur die Kosten, es schont auch die Umwelt.

Von der Politik forderte Petra Buchholz mehr Freiräume bei der Gestaltung der sozialen und technischen Infrastruktur. Der Kombi-Bus funktioniert nur, weil es Ausnahmegenehmigungen gibt. Auf Dauer sei das aber keine Lösung. Es gibt zu viele gesetzliche Vorschriften und politische Dogmen, die passgenaue und kreative Projekte behindern. Warum soll es zum Beispiel nicht möglich sein, Kita, Schule und Seniorenbetreuung unter einem Dach zu bündeln, warum muss eine Schulklasse mindestens 15 Kinder haben, fragt Bucholz, die sich auch außerhalb ihres Berufs für die Regionalentwicklung engagiert.

Kritisch blickt Petra Buchholz auf das drohende Aus für das Konzept der Regionalbudgets. Mit Hilfe des Regionalbudgets Uckermark konnten aus ihrer Sicht sehr gute Erfolge bei der Integration am Arbeitsmarkt erzielt und zugleich wichtige Projekte für die Region angestoßen werden.

Axel Vogel wird diese Themen mit in den Landtag nehmen: Die Regionalentwicklung ist vor allem dort erfolgreich, wo die Akteure vor Ort möglichst viele Entscheidungen selbst treffen, über eigene Mittel verfügen und eigene Prioritäten setzen können. Wer am unmittelbarsten von einem Problem betroffen ist, findet oft die besten Lösungen. Das Land sollte nur einen groben Rahmen vorgeben und für Wissenstransfer und Ideenaustausch sorgen. Und es sollte dafür sorgen, dass die Fördermittel aus Europa und vom Bund auch in den ländlichen Regionen Brandenburgs ankommen. Kürzungen im Haushalt dürfen nicht dazu führen, dass Fördermittel für die ländliche Entwicklung nicht mehr durch das Land kofinanziert werden. Das Regionalbudget darf nicht sterben.

Wie Martin Flade sieht auch Axel Vogel ein Problem in der nach wie vor herrschenden Wachstumsideologie. Das Festhalten am Wachstumsglauben hilft uns nicht weiter, es schafft im Gegenteil nur Frustration und verstellt den Blick auf realistische Perspektiven. Ob die Uckermark einmal 75.000 oder 150.000 Einwohner haben wird, kann niemand mit Gewissheit sagen. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass wir für unsere ländlichen Regionen ein positives Leitbild formulieren und gezielte Strukturpolitik betreiben. Dr. Flade führte aus eigener Kenntnis aus, dass es  in Europa Landstriche gibt, die mit deutlich geringerer Bevölkerungsdichte in der Lage sind, eine funktionierende Infrastruktur anzubieten und den Menschen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen.

Gräfin Fugger regte zum Abschluss des Picknicks an, die Runde bei Gelegenheit zu wiederholen. Dr. Flade kann sich gut vorstellen, solche Picknicks regelmäßig zu konkreten Themen der Regionalentwicklung im Biosphärenreservat zu machen. Eine entspannte Gesprächsatmosphäre und gutes Essen haben noch nie geschadet, wenn man zu neuen Ideen und vernünftigen Lösungen kommen will. Donata Gräfin und Ulrich Graf Fugger wären dann sicherlich dabei, für sie sind Kooperation und Vernetzung die wichtigsten Voraussetzungen, den Tourismus in der Uckermark voran zu bringen.

2. August 2013 in Angermünde

9:00 Uhr Emaille-Manufaktur

2. August 2013 in Friedrichsfelde

13:00 Uhr Besuch Lehrschäferei Friedrichsfelde / Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide

1. August 2013, Feuerwehr in Brandenburg

Axel Vogel und Nikolaus Meier von der Berufsfeuerwehr Eberswalde © Fraktion
Axel Vogel und Nikolaus Meier von der Berufsfeuerwehr Eberswalde © Fraktion

Axel Vogel besuchte die Berufsfeuerwehr Eberswalde sowie die freiwilligen Feuerwehren von Bernau und Biesenthal.

Nikolaus Meier, der Leiter der Berufsfeuerwehr Eberswalde, und Bellay Gatzlaff, der Verwaltungsdezernent der Stadt Eberswalde, empfingen Axel Vogel am Morgen. Herr Meier erläuterte, dass mehr als die Hälfte der Brandenburger Bürger durch hauptamtliche Feuerwehren versorgt werden und lobte die Entscheidung der Stadt Eberswalde, eine Berufsfeuerwehr mit 34 verbeamteten Mitarbeitern gemeinsam mit den freiwilligen Wehren an sechs verschiedenen Standorten zu unterhalten. Belay Gatzlaff machte deutlich, dass die Stadt Eberswalde mit 2,8 Mio. Euro jährlich damit an ihre finanziellen Grenzen stößt und forderte vom Land eine stärkere finanzielle Unterstützung. Die Berufsfeuerwehr rückt jährlich zu ca. 1000 Einsätzen aus, dabei werden rund 100 Mal im Jahr die Freiwilligen Wehren zusätzlich alarmiert. Die Feuerwehr Eberswalde übernimmt für Finowfurt zusätzlich die Betreuung eines Abschnittes der A 11.

In Bernau stellten der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Jörg Erdmann und mehrere ehrenamtlich tätige Kameraden Axel Vogel am Nachmittag ein Modell vor, wie eine große Freiwillige Feuerwehr mit 301 Mitgliedern, unterstützt durch drei hauptamtliche Gerätewarte, den Brandschutz in einer Stadt wie Bernau sicherstellen kann. Zusätzlich müssen noch Abschnitte der A 11 und der A 10 gesichert werden. Herr Erdmann fährt mit 160 Aktiven bis zu 400 Einsätze im Jahr und lobte das Modell der freiwilligen Wehr mit festangestellten Warten, die Wartungsarbeiten und Buchhaltungsaufgaben übernehmen. Ein mehrfach im Gespräch geäußerter Wunsch der Freiwilligen war die stärkere Anerkennung ihrer ehrenamltlichen Arbeit in der Gesellschaft.

Axel Vogel besucht die Freiwillige Feuerwehr Biesenthal © Fraktion
Axel Vogel besucht die Freiwillige Feuerwehr Biesenthal © Fraktion

Die Freiwillige Feuerwehr Biesenthal als rein ehrenamtliche Wehr bildete den Abschluss der Besuche. Rainer Strempel, der Ortswehrführer, und Herr Ortlepp empfingen Axel Vogel sehr freundlich und zeigten ihm das Gerätehaus. Die Wehr besteht aus einem Löschzug in Biesenthal sowie acht Löschgruppen in den umliegenden Orten und hat momentan 43 Mitglieder. Auch ihr ist ein Abschnitt der A11 zugeordnet. Obwohl die Freiwillige Feuerwehr Biesenthal sehr aktiv für sich wirbt, hat auch sie große Probleme neue Mitglieder zu finden. Herr Stempel erhofft sich hier vom Land mehr Unterstützung. Angesichts der Waldbrandgefahr zeigt der Ortswehrführer sich besorgt, dass viele Löschwasserentnahmestellen in den letzten Jahren versandet oder mit den modernen Fahrzeugen auch nicht mehr erreichbar sind. Zudem stellt die Forstverwaltung mitunter  kein geeignetes (gedrucktes) Kartenmaterial für die Orientierung in den großen umliegenden Waldflächen.

Axel Vogel vertrat die Ansicht, dass der Brandschutz als althergebrachte Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge angemessen finanziert und sichergestellt werden muss. Angesichts vieler finanzschwacher Kommunen, die kaum noch in der Lage seien, die rechtlich vorgegebene Grundausstattung der Wehren finanziell abzusichern, muss das Land hier verstärkt in die Pflicht genommen werden – etwa bei der Beschaffung der Grundausstattung und durch zusätzliche Vergütung überregionaler Sonderaufgaben. Das Thema der unzureichenden Löschwasserentnahmestellen wird er im Landtag zur Sprache bringen.

31. Juli 2013 in Zehdenick

Axel Vogel mit Michael Oehler, dem Gründer der Firma Trippen, bei einer Betriebsbesichtigung der Schuhfabrik © Fraktion
Axel Vogel mit Michael Oehler, dem Gründer der Firma Trippen, bei einer Betriebsbesichtigung der Schuhfabrik © Fraktion

In Zehdenick wurde Axel Vogel von Michael Oehler, dem Gründer der Firma Trippen zu einer Betriebsbesichtigung der Schuhfabrik empfangen. Er demonstriere wie das schwere Handwerk durch moderne Technik erleichtert werden kann und Schuhe in Spitzenqualität und individuellem Design in Handarbeit hergestellt werden können. Trippen beschäftigt in Zehdenick aktuell 130 Mitarbeiter und bildet regelmäßig Lehrlinge in dem im Deutschland fast ausgestorbenen Handwerk aus. Die Produkte werden weltweit in vielen großen Metropolen verkauft. Für Das Design der nachhaltigen und haltbaren Schuhe gewann der Unternehmen zahlreiche Preise.

Axel Vogel lobte das Konzept durch Handarbeit Qualitätsprodukte zu fertigen anstatt wie die Konkurrenz auf billige Wegwerfware zu setzen.

31. Juli 2013 in Rheinsberg

Axel Vogel besucht die Energiewerke Nord GmbH (EWN), Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg © Fraktion
Axel Vogel besucht die Energiewerke Nord GmbH (EWN), Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg © Fraktion

Die Mitarbeiter der Energiewerke Nord GmbH (EWN) Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg empfingen Axel Vogel vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des seit 1990 stillgelegten Kernkraftwerkes. Herr Schönherr von der EWN und Herr Geißler vom Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg stellten des Stand des Rückbaus vor. Dieser läuft seit 1995 und wird voraussichtlich 2018 abgeschlossen werden können. Herr Schönherr demonstrierte anschaulich welcher Aufwand und Spezialwissen erforderlich ist, um eine relativ kleine atomare Anlage von ehemals 70 MW Leistung sicher zurück zubauen Die Kosten werden auf 600 Millionen Euro geschätzt. Der mit Abstand größte Teil der stark radioaktiv belasteten Stoffe und Bauteile ist heute demontiert und abtransportiert. Von den aktuell 124 Mitarbeitern stammt heute noch ein großer Teil der Belegschaft aus der ursprünglichen Mannschaft die das Werk von 1966 bis 1990 betrieben hatte. Der Abriss der Gebäude und die Nachnutzung des Geländes sind heute noch offen, laut Verordnung soll das Gelände aber in das umgebende Naturschutzgebiet eingegliedert werden. Es werden auch Konzepte für eine Forschungseinrichtung z.B. für erneuerbare Energien diskutiert.

Axel Vogel: „In Rheinsberg kann man live erleben mit welchen enormen Folgekosten die Nutzung der Atomenergie verbunden ist und welche Aufwand an Energie und Material notwendig ist einen Reaktor sicher zurück zu bauen. Ich bin beeindruckt welches Know How sich die Mitarbeiter angeeignet haben und wie spezialisiert die Technik ist, die da zum Einsatz kommt. Rückbautechniker für Kernenergieanlagen wird in Zukunft ein gefragter Beruf sein.“

30. Juli 2013 in Wandlitz bei der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft NEB

Axel Vogel in Wandlitz bei der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft NEB © Fraktion
Axel Vogel in Wandlitz bei der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft NEB © Fraktion

29. Juli 2013 in Eberswalde

M. Preissel von mp-tec GmbH & Co. KG und A. Vogel in Eberswalde © Fraktion
M. Preissel von mp-tec GmbH & Co. KG und A. Vogel in Eberswalde © Fraktion

Michael Preißel, Geschäftsführer und Firmengründer der mp-tec GmbH & Co. KG, öffnete am Nachmittag die Tore des Solarsystemhauses. Im Gespräch schilderte er die derzeitige Situation der Solarwirtschaft und kritisierte die mangelnde Motivation der Bundesregierung, die Ziele der Energiewende im Blick zu behalten und bisherige Erfolge der Branche zu würdigen.

„Wenn nicht kurzfristig wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, wird sich die Branche wieder auf den Stand von vor zehn Jahren zurückentwickeln“, so Preißel mit Blick auf die Herausforderungen des Marktes wie den Handelsstreit um chinesische Solarimporte und Unklarheiten zur Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG). Die wirtschaftliche Lage sei derzeit angespannt, da aufgrund des intensiven Wettbewerbsdrucks Margen bis an die Schmerzgrenze sanken, bei der Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen will mp-tec jedoch in keinem Fall einsparen. Mehr Spielraum konnte sich das Unternehmen durch Exporte in Märkte wie die Philippinen, Dänemark und Großbritannien verschaffen. Außerdem gründete mp-tec jüngst Niederlassungen in Polen sowie Ghana, um unabhängiger vom deutschen Markt zu werden. „Jedoch sei eine Belebung des Heimatmarktes Deutschlands notwendig, um auf Kurs zu bleiben“, so der 40-Jährige weiter.

Axel Vogel: „Ich konnte mir heute durch meine Besuche bei REpower und mp-tec davon überzeugen wie groß die Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Arbeitsmarkt in der Region ist. Eine klimafreundliche und dezentrale Energieversorgung ist somit immer auch ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.“

„Mit dem durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) hervorgerufenen forcierten Ausbau sinkt der Börsenpreis für Strom seit einiger Zeit zwar immer weiter, private Haushalte profitieren aber davon bislang nicht. Ursache sind die vielen Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen die CDU und FDP auf Bundesebene durchgesetzt haben, die die Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt mitfinanzieren müssen. Nur durch eine kluge Reform des EEG, die einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Weitergabe von Kostensenkungen an die Verbraucher ermöglicht, kann diese Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden.“

29. Juli 2013 in Eberswalde

Axel Vogel und Martina Schulz von REpower Werkes in Trampe © Fraktion
Axel Vogel und Martina Schulz von REpower Werkes in Trampe © Fraktion

Martina Schulz, Standortleiterin des REpower Werkes in Trampe, empfing Axel Vogel am Morgen zu einem Gespräch. Sie berichtete über langfristig große Potentiale für die Windenergie in den globalen Märkten des Unternehmens. In Trampe selbst erfolgt die Montage der Gondeln aus fertigen Teilen, zusätzlich gibt es mehrere Service- und Montagestützpunkte in Ostdeutschland. Insgesamt sind aktuell über 180 Mitarbeiter ständig beschäftigt, 90% der Produktion wird exportiert. In Trampe fertigt REpower nur mittelgroße Anlagen für die Erzeugung erneuerbarer Energie an Land. Vor Ort in Trampe berichtet Frau Schulz von dem Problemen mit der termingerechten rechtlich vorgeschriebenen Begleitung der Schwertransporte durch die Polizei bei Nacht bis zur Autobahn. Axel Vogel versprach sich im Landtag dafür einzusetzen, die Absicherung der Transporte zu verbessern. Zum Abschluss des Besuches erfolgte eine Besichtigung der modernen Produktionsanlagen.