Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Wir stehen vor einer Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik: Die bisherige Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf ein rein quantitatives Wirtschaftswachstum ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Wir wollen staatliche und private Investitionen an sozialen und ökologischen Kriterien ausrichten, um unsere Wirtschaft nachhaltig und stabil zu machen. Klassisches Instrument der Wirtschaftspolitik ist neben der Gewährleistung eines fairen ordnungsrechtlichen Rahmens der Einsatz von Fördermitteln.

Gegenwärtig stehen in Brandenburg noch umfangreiche Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union bereit. Deshalb müssen wir die gegenwärtige Förderpolitik mitgestalten, um Einfluss auf die Brandenburgische Wirtschaftsentwicklung von morgen zu besitzen.

Unser Wirtschaftspolitik richtet sich an folgenden Leitlinien aus:

  • Konsequente Ausrichtung staatlicher Auftragsvergaben und der Förderung privater Investitionen an sozialen und ökologischen Kriterien;
  • Die Förderpolitik muss sozial-, umwelt- und strukturpolitisch Lenkungswirkung entfalten;
  • Schrittweise Umstellung der Förderpolitik von (verlorenen) Zuschüssen auf Bürgschaften und Kredite um jetzt vorhandene Fördermittel mehrfach nutzen zu können;
  • Stärkung kleiner und mittelständischer Unternehmen vor Ansiedlung großindustrieller Betriebe;
  • Jede Region muss die Möglichkeit haben ihre eigenen Potentiale optimal zu entwickeln;
  • Ausrichtung der Förderpolitik an der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe statt der bisherigen einseitigen Exportorientierung; Ausbau der Gründungsförderung

Aktuelles

19.10.17 | Pressemitteilung

Neue Eckpunkte zur Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz

Die Denkfabrik Agora Energiewende legt konstruktiven Vorschlag dazu vor, wie der Strukturwandel in der Lausitz gestaltet und gesteuert werden kann.
29.09.17 | Rede

Axel Vogel spricht zum Antrag „Das Handwerk stärken“

Wenn wir den Fachkräftenachwuchs im Handwerk und die Gründungsaktivitäten fördern wollen, sollten wir dringend die Meisterschulung völlig kostenfrei stellen.
29.09.17 | Rede

Heide Schinowsky spricht zum Bericht „Wasserstraßennetz erhalten und Wassertourismus stärken“

„Der uns hier vorliegende Bericht zum Stand der Umsetzung dieser Beschlüsse gibt allerdings Anlass zur Sorge.“
29.09.17 | Rede

Heide Schinowsky spricht zum Bericht „Stärkung der Regionalen Wachstumskerne“

Wir halten eine Beschränkung auf die vor Jahren festgelegten 16 Regionalen Wachstumskerne für nicht sinnvoll, sondern setzen uns für eine Erweiterung ein.
27.09.17 | Rede

Heide Schinowsky spricht zum Antrag „Effiziente Wirtschaftsförderung“

„Eine gute Wirtschaftspolitik muss sich in Zukunft auch anhand der sozialen und ökologischen Qualität der Arbeitsplätze messen lassen.“