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Wirtschaft und Arbeitsmarkt | 09.06.20

Aufruf an Solo-Selbstständige: Teilen Sie Ihre Erfahrungen zur Grundsicherung mit uns!

Solo-Selbstständige gehören zu den finanziell am härtesten getroffenen Berufsgruppen in der aktuellen Corona-Krise. Da sie keine Betriebskosten nachweisen können, konnten sie auch nicht von den Corona-Soforthilfen profitieren, sondern wurden auf das Beantragen von Grundsicherung verwiesen. Dort wurde ein vereinfachtes Verfahren aufgelegt, bei dem die Antragsformulare verkürzt und einige Begrenzungen aufgehoben wurden. Bei uns sind viele Beschwerden eingegangen, über zu viel Bürokratie und über mangelnde Kooperation in den Arbeitsagenturen und Jobcentern.

Die wirtschafts-, finanz-, kultur- und arbeitspolitischen Sprecher*innen von Bündnis 90/Die Grünen Heiner Klemp, Thomas von Gizycki, Sahra Damus und Clemens Rostock sind an den Erfahrungen von Solo-Selbstständigen interessiert, die dieses vereinfachte Verfahren zur Grundsicherungs-Antragsstellung durchlaufen haben.

Die Rückmeldungen wollen die Bündnisgrünen nutzen, um diese Kritik zu bewerten und das Verfahren weiter zu verbessern. Ursprünglich hatten wir dafür gekämpft, dass Solo-Selbstständige auch von den Corona-Soforthilfen profitieren und gar nicht erst Grundsicherung beantragen müssen. Dies hatte die Bundesregierung abgelehnt.

Rückmeldungen von Solo-Selbstständigen nehmen wir unter info(at)gruene-fraktion.brandenburg(dot)de mit dem Betreff "Solo-Selbstständige" gerne entgegen.

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Die eingehenden E-Mails werden an die Büros der o.g. Abgeordneten und zur zuständigen Fachreferentin ausschließlich zum Zwecke der Erfassung ihrer Rückmeldungen zum vereinfachten Grundsicherungsverfahren weitergeleitet. Ihre Daten werden nach Ende der Aktion, spätestens Ende des Jahres 2020, gelöscht.

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