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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Arme Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

22.06.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zur Anpassung des Lebenspartnerschaftsrechts

Auf dem Weg zur vollen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen ist in den letzten 10 Jahren einiges erreicht worden, auch wenn immer noch Diskriminierung in vielen Bereichen des Alltags zu verzeichnen ist. Die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist für den Emanzipationsprozess nicht zu unterschätzen. Nun werden endlich auch in Brandenburg weitere Diskriminierungen abgebaut und in vielen Lebensbereichen die überfällige Rechtssicherheit geschaffen.
19.05.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag "Langfristige Sicherung der pflegerischen Versorgung"

Erfreut stellen wir fest, dass der seinerzeit abgelehnte Prüfauftrag eines Umlageverfahrens in der Altenpflegeausbildung jetzt mit halbjährlicher Verspätung  erteilt wird und sich der schwere Tanker Große Koalition in dieser Sache endlich bewegt. Da sage noch einer, Oppositionsarbeit lohne sich nicht!
14.04.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag unserer Fraktion „Eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen im gesamten Land Brandenburg sicherstellen!“

„Sie alle kennen sicherlich das schöne Sprichwort "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu." Wenn wir uns diese goldene Regel für unser Sozialverhalten, die sich übrigens aus der Bibel ableitet (Stichwort: Nächstenliebe), einmal auf der Zunge zergehen lassen, so frage ich mich: Warum müssen Flüchtlinge und AsylbewerberInnen, die hier bei uns Zuflucht suchen, in alten Kasernen im Wald, weitab von der nächsten Ortschaft - also auch weitab von Ämtern, Ärzten und Bildung - wohnen?“
14.04.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag „Chancen bieten, Potentiale nutzen“

Es geht nicht darum, deutsche Ausbildungsstandarts auszuhöhlen oder zu unterlaufen, sondern gleichwertige Qualifikationen als solche anzuerkennen. [...] Grundsätzlich begrüßen wir GRÜNEN den Bundes-Gesetzentwurf, - auch wenn er in unseren Augen nicht der große Wurf ist - weil er zur Integration der hier lebenden Menschen beiträgt und den Fachkräftemangel in vielen Berufen verringern hilft.
23.03.11 | Rede

Marie Luise von Halem spricht zum Antrag der CDU "Förderschulen als Bestandteil unseres Bildungssystems achten"

„Natürlich brauchen Förderschulen eine Perspektive. Wie wir alle: wenn wir morgens mit dem richtigen Fuß aufstehen, wollen wir wissen, wohin der nächste Schritt geht. Perspektive muss aber nicht Fortführung auf gleichem Niveau heißen, sondern kann auch schrittweisen Rückbau bedeuten. Und wenn wir auch einen Großteil dieses CDU-Antrages 1:1 unterschreiben könnten, so ist es das, was fehlt: ein eindeutiges Bekenntnis zum schrittweisen Umbau unseres Bildungssystems hin zu weniger Förderschulen und mehr Inklusion.“