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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Arme Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

29.08.11 | Kleine Anfrage

Flughafenverfahren

Das sog. Flughafenverfahren gilt für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten sowie für ausweislose Asylbewerber, die über einen Flughafen einreisen wollen und bei der Grenzbehörde um Asyl nachsuchen. Hier wird das Asylverfahren vor der Einreise im Transitbereich des Flughafens durchgeführt, wofür die Ausländer dort untergebracht werden.
11.07.11 | Kleine Anfrage

Kinderschutz

Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die interdisziplinäre Kooperation unverzichtbar macht. Im Bericht der Landesregierung zur Evaluation bestehender Instrumente und Vorschriften zur Kindergesundheit und zum Kinderschutz finden sich im Bereich der Instrumente und Vorschriften zu Kinderschutz eine umfängliche Beschreibung der verschiedenen Kooperationen, der Kommunikation und Vernetzung, der Fortbildung der jeweiligen Akteure der Kindergesundheit und des Kinderschutzes.
01.07.11 | Kleine Anfrage

Finanzierung der Beratungsstelle „Frühe Hilfen“ in Potsdam

Seit 1997 existiert im Familienzentrum an der FH Potsdam das Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung (IFFE e.V.), ein Netzwerkmitglied der AG „Frühe Hilfen“ des „Bündnisses Gesund aufwachsen in Brandenburg“. Das Institut leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Beratung und Therapie von Eltern und Kindern nach dem Arbeitsansatz des STEEP-Programms.
23.06.11 | Rede

Sabine Niels spricht zum bündnisgrünen Antrag "Resozialisierung von Straftätern verbessern" (mit CDU und FDP)

<p style="text-align: justify;">Die Gefangenen von heute sind unsere Nachbarn von morgen. Wenn sich also Resozialisierung nachhaltig auswirkt, in der Zukunft also keine erneuten Straftaten verübt werden, trägt das zur Sicherheit in der Gesellschaft bei. Also muss während der Haft alles investiert werden, was nötig ist um jemanden sozusagen wieder auf die gerade Bahn zu bringen.</p>
22.06.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zur Anpassung des Lebenspartnerschaftsrechts

Auf dem Weg zur vollen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen ist in den letzten 10 Jahren einiges erreicht worden, auch wenn immer noch Diskriminierung in vielen Bereichen des Alltags zu verzeichnen ist. Die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist für den Emanzipationsprozess nicht zu unterschätzen. Nun werden endlich auch in Brandenburg weitere Diskriminierungen abgebaut und in vielen Lebensbereichen die überfällige Rechtssicherheit geschaffen.