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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Arme Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

02.10.11 | Pressemitteilung

Ostdeutsche Landtagsfraktionen legen Finanzierungsvorschläge zur Absicherung der Städtebauförderung vor

(Nr. 164) Die vier bündnisgrünen Landtagsfraktionen von Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg haben Finanzierungsvorschläge entwickelt, mit denen der Bund auf die geplanten Kürzungen bei der Städtebauförderung verzichten könnte.
28.09.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Familien- und Kinderpolitischen Programm

Um Brandenburg zu einen familien- und kinderfreundlichen Land zu machen, finden sich im Programm insgesamt viele gute Maßnahmen. Die Leitbildorientierung am vorsorgenden Sozialstaat und die Formulierung der zentralen Aufgaben 1. Gesundes Aufwachsen 2. Gute Bildung 3. Qualifizierte Ausbildung findet unseren ausdrücklichen Beifall.
28.09.11 | Rede

Marie Luise von Halem spricht zur Großen Anfrage "Kinder- und Jugendbeteiligung als aktiver Beitrag zur Gestaltung des Landes Brandenburg

„Für Gesellschaftswissenschaftler wie für Juristen – und auch für Politiker! - ist es immer wieder spannend, zu sehen, wie sich Werte und Einstellungen in einer Gesellschaft verändern. Nach heftigen Debatten werden Veränderungen in Gesetze gegossen und es dauert meist nicht einmal eine Generation, bis das Neue selbstverständlich wird und die alten Ansichten als überholt und anachronistisch empfunden werden. Abschaffung der Todesstrafe, Frauenwahlrecht, Strafbarkeit von Homosexualität, usw. Beispiele dafür hat wohl jedeR im Kopf.“
26.09.11 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne erwarten mehr Freizügigkeit für Asylbewerber

(Nr. 187) URSULA NONNEMACHER erwartet von der rot-roten Landesregierung, dass sie die im Juli diesen Jahres geänderten Bestimmungen des Asylverfahrensgesetzes ausschöpft.
01.09.11 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zur Evaluation bestehender Instrumente und Vorschriften zur Kindergesundheit und zum Kinderschutz

<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; text-align: left;">Präventive Ansätze zum Kinderschutz werden über eine Reihe von Modellprojekten umgesetzt. Ein Leuchtturm in Brandenburg für diese Präventionsarbeit, das Familienzentrum an der Fachhochschule Potsdam, ist nun akut gefährdet, weil ihm die Finanzierung ausgegangen ist.</p>