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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Arme Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

25.07.16 | Kleine Anfrage

Aktueller Stand der sozialpädagogischen und medizinischen Betreuungs- und Versorgungssituation von Flüchtlingen in der Erstaufnahme

Laut Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage von Dezember 2015 „Beratung und Betreuung von Geflüchteten in der Erstaufnahmeeinrichtung“ werde in der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg bis zum 1.2.2016 ein Konzept umgesetzt, zu dessen Umsetzung ich Fragen habe.
15.07.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu unserem Antrag „'Alle inklusive in Brandenburg' - Das Bundesteilhabegesetz verbessern“

„Leben, wie ich will? Das wollen im Land Brandenburg ungefähr 370 Tausend Menschen mit Behinderung sicher genauso wie diejenigen ohne Behinderung. Und ganz sicher ist jeder einzelne dieser 370 Tausend Menschen so unterschiedlich in ihren und seinen Fähigkeiten, Einschränkungen, Wünschen, Vorstellungen und Problemen wie jeder und jede Einzelne von uns in diesem Raum. Aber im Unterschied zu den meisten von uns erfahren Menschen mit Behinderung immer wieder, dass sie eben nicht leben können, wie sie wollen.“
14.07.16 | Artikel

Neues Bundesteilhabegesetz würde neue Barrieren schaffen – Landesregierung muss sich im Bundesrat für Nachbesserungen starkmachen

Wir fordern die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für Verbesserungen des geplanten Bundesteilhabegesetz einzusetzen. Ein entsprechender Antrag steht an diesem Freitag auf der Tagesordnung des Landtagsplenums.
01.07.16 | Pressemitteilung

Gewachsene Strukturen der Migrationssozialarbeit nicht zerstören

(Nr. 90) URSULA NONNEMACHER hat gefordert, die bestehenden Strukturen der freien Träger bei der Migrationssozialarbeit weiter einzubeziehen und zu fördern.
10.06.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag von SPD und DIE LINKE „Weiterentwicklung des Familien- und Kinderpolitischen Programms“

„Schon im rot-roten Koalitionsvertrag von 2009 war zu lesen, dass Brandenburg eine der familienfreundlichsten Regionen in Europa werden solle. Dieses ambitionierte Ziel steht jetzt auch wieder im rot-roten Antrag, der, ganz ehrlich, ein einfaches Abarbeiten des aktuellen Koalitionsvertrages darstellt. Lauter gute Absichtserklärungen sollen den bisherigen Weg der Familien- und Kinderpolitik fortführen, die landesweit (Zitat) „Wirkung“ gezeigt hat. Über die Qualität der Wirkung steht im Antrag nichts.“