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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Arme Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

10.11.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag „Kinderehen in Deutschland verbieten - Kindeswohl sichern“

„Zwangsehen sind eine grobe Verletzung der Menschenrechte, das ist ganz klar. Kinderehen stellen eine besondere Form der Gewalt gegen Mädchen und Frauen.“
09.11.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu „Besonders gefährdete Flüchtlinge stärker schützen“

„Wir erkennen an, dass seitdem viel passiert ist und unser Antrag offensichtlich auch Einiges ausgelöst hat.“
09.11.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum „Zweiten Gesetz zur Änderung des Ladenöffnungsgesetzes“

„Ob sich die vielen Alleinerziehenden, die im Einzelhandel arbeiten, über die geplanten Lockerungen freuen werden?“
09.11.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu unserem Antrag „Das Bundesteilhabegesetz verbessern“

Unsere Fraktion hatte im Juli ein klares Ziel: Die Landesregierung sollte ihre Einflussmöglichkeiten im Bund für ein echtes Bundesteilhabegesetz zu nutzen.
07.11.16 | Kleine Anfrage

Leistungsmissbrauch in der ambulanten Hilfe zur Pflege – Stand im Land Brandenburg

Pflegebetrug richtet sich nicht nur gegen die Sozialversicherungsträger, sondern auch gegen die BeitragszahlerInnen, die Kommunen und gegen Pflegebedürftige.