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Soziale Teilhabe

Wir wollen Teilhabe an Bildung, Arbeit, Gesundheit und Einkommen für alle. Wir wollen gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel unserer Politik ist ein Sozialstaat, in dem sich Gerechtigkeit mit Freiheit verbindet. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine echte Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb kämpfen wir für mehr Verteilungs- und Chancengerechtigkeit und für eine Politik der Teilhabe, die sich gerade an diejenigen richtet, die in unserer Gesellschaft schnell vergessen werden: Benachteiligte Kinder und Jugendliche, Arbeitssuchende und GeringverdienerInnen, Menschen mit Behinderungen oder mit Pflegebedarf.

Soziale Teilhabe muss materiell ausreichend abgesichert sein! Der Sozialstaat darf Menschen nicht entmündigen, sondern er soll Teilhabe und neue Chancen ermöglichen. Wer soziale Teilhabe will, der muss investieren in einen befähigenden Sozialstaat, der für bessere Schulen, eine qualitativ hochwertige flächendeckende Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Beschäftigung, moderne Krankenhäuser oder individuelle Wohn- und Pflegeangebote einsteht. Bessere Schulen meint zum Beispiel nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch mehr individuelle Förderung. Eine gute soziale Infrastruktur erfordert auch eine angemessene Bezahlung für gute soziale Arbeit und oftmals auch die Verbesserung der derzeitigen Arbeitsbedingungen.

Aktuelles

14.12.17 | Rede

Marie Luise von Halem spricht zu unserem Antrag Unterhaltsvorschuss als familienpolitische Leistung

„Wenn es einer Gruppe in Deutschland nicht gut geht, dann sind es Familien alleinerziehender Eltern. Ihr Armutsrisiko liegt in Brandenburg bei 47 Prozent.“
14.12.17 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag „Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit in bekämpfen!“

"Das Problem der Obdach- und Wohnungslosigkeit ist bedrückend und ganz klar eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."
13.12.17 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu unserem Gesetzentwurf „Landesantidiskriminierungsgesetz“

Wir wollten in unserem Gesetzentwurf eine gesetzliche Grundlage auch für die Landesstelle für Chancengleichheit schaffen und Vielfalt und Toleranz fördern.
30.11.17 | Pressemitteilung

Alleinerziehende Eltern sollen schneller Hilfe bei ausstehenden Unterhaltszahlungen erhalten

Unterhaltszahlungen sollen beschleunigt und ein zügiger Rückgriff der Jugendämter auf geleistete Unterhaltsvorschüsse möglich werden.
16.11.17 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Gesetzentwurf „Finanzierung der Akademie für öfftl. Gesundheitswesen“

In einem Land, in dem fast 16 % der Menschen von Armut bedroht sind, sollten uns der Zusammenhang von Erkrankungen und der sozioökonomischen Lage bewusst sein.