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Migration, Flüchtlinge, Integration

Weltweit werden Millionen Kinder, Frauen und Männer durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben oder müssen sie wegen Verfolgung und Ausgrenzung verlassen. Auch bei uns in Brandenburg kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Im Land Brandenburg leben rund 130.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Zu diesen Menschen zählen sowohl die rund 42.000 Menschen, die seit dem Jahr 2015 gekommen sind, um Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen, als auch Menschen, die schon vor vielen Jahren aus dem Ausland nach Brandenburg eingewandert sind.

Uns leitet die Frage: Was brauchen wir, damit aus ihnen Nachbarinnen und Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen und Kitafreunde oder -freundinnen werden? Ein Teil unserer Antwort ist: Dialog, Begegnung und im Alltag gelebte Wertevermittlung. Unsere Integrationspolitik zielt darauf ab, Integrationshemmnisse abzubauen, statt sie zu zementieren oder neue aufzubauen. Wir wollen in Brandenburg lebenswerte Quartiere schaffen, mit einer guten sozialen Durchmischung.

Wenn Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund Zielscheibe von Rassismus und rechtsmotivierter Gewalt werden, brauchen sie unseren besonderen Schutz. 2015 hatte sich die Zahl rechter Gewaltstraftaten fast verdoppelt, die Aufklärungsquote aber sank. Für die Opfer solcher Taten haben wir ein Bleiberecht durchgesetzt.

Aktuelles

16.09.16 | Pressemitteilung

LandrätInnenkonferenz: Finanzspritze für kommunale Flüchtlingsunterkünfte ist erfreulich

(Nr. 121) URSULA NONNEMACHER äußert sich positiv zum Ergebnis der LandrätInnenkonferenz, leerstehende kommunale Flüchtlingsunterkünfte finanziell zu unterstützen.
10.09.16 | Pressemitteilung

Vorgaben für Sicherheitskräfte in kommunalen Flüchtlingsunterkünften zu lax

(Nr. 118) URSULA NONNEMACHER fordert einheitliche Standards für den Einsatz von Sicherheitskräften in kommunalen Flüchtlingsunterkünften.
09.09.16 | Kleine Anfrage

Geburtsurkunden von Flüchtlingskindern

In Deutschland geborene Kinder müssen nach geltender Rechtslage und nach den Regelungen der UN-Kinderrechtskonvention in ein Geburtsregister eingetragen werden.
08.09.16 | Pressemitteilung

Flüchtlinge dürfen nicht nach Bulgarien, Griechenland und Ungarn abgeschoben werden

(Nr. 116) AXEL VOGEL und BENJAMIN RASCHKE fordern die Beendigung der Überstellung Geflüchteter nach Ungarn und Bulgarien.
18.08.16 | Pressemitteilung

Flüchtlingsberatung in Eisenhüttenstadt: Konzept konsequent umsetzen

(Nr. 113) Dort, wo die meisten Geflüchteten erstuntergebracht sind, muss auch die Sozialberatung entsprechend gut ausgestattet sein, sagt URSULA NONNEMACHER.