Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen

Migration, Flüchtlinge, Integration

Weltweit werden Millionen Kinder, Frauen und Männer durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben oder müssen sie wegen Verfolgung und Ausgrenzung verlassen. Auch bei uns in Brandenburg kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Im Land Brandenburg leben rund 130.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Zu diesen Menschen zählen sowohl die rund 42.000 Menschen, die seit dem Jahr 2015 gekommen sind, um Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen, als auch Menschen, die schon vor vielen Jahren aus dem Ausland nach Brandenburg eingewandert sind.

Uns leitet die Frage: Was brauchen wir, damit aus ihnen Nachbarinnen und Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen und Kitafreunde oder -freundinnen werden? Ein Teil unserer Antwort ist: Dialog, Begegnung und im Alltag gelebte Wertevermittlung. Unsere Integrationspolitik zielt darauf ab, Integrationshemmnisse abzubauen, statt sie zu zementieren oder neue aufzubauen. Wir wollen in Brandenburg lebenswerte Quartiere schaffen, mit einer guten sozialen Durchmischung.

Wenn Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund Zielscheibe von Rassismus und rechtsmotivierter Gewalt werden, brauchen sie unseren besonderen Schutz. 2015 hatte sich die Zahl rechter Gewaltstraftaten fast verdoppelt, die Aufklärungsquote aber sank. Für die Opfer solcher Taten haben wir ein Bleiberecht durchgesetzt.

Aktuelles

04.07.13 | Pressemitteilung

Unterbringungskonzeption verschiebt Wohnungsunterbringung von Flüchtlingen

(Nr. 118) „Integration von Flüchtlingen gelingt besser in Wohnungen als in Gemeinschaftsunterkünften“, sagte die Landtagsabgeordnete URSULA NONNEMACHER zur heute vorgestellten Unterbringungskonzeption des Landes Brandenburg.
08.03.13 | Kleine Anfrage

Finanzielle Entlastung der Kommunen durch Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG)

Am 22. März 2013 wird der Bundesrat über die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und die Einbeziehung der betroffenen Personengruppen in die bestehenden Leistungssysteme nach den Sozialgesetzbüchern Zweites und Zwölftes Buch beraten.
26.09.12 | Rede

Ursula Nonnemacher zum Antrag "Asylbewerberleistungsgesetz aufheben und Betroffene in die bestehenden Sozialleistungssysteme einbeziehen!"

Wir GRÜNEN wollen die diskriminierende  Sonderbehandlung von Flüchtlingen  nun ein für allemal beenden – sie sind keine Menschen 2. Klasse, ihnen sollen die bestehenden Sozialleistungssysteme zur Verfügung stehen!
25.09.12 | Pressemitteilung

Asylbewerberleistungsgesetz „schleunigst abschaffen“

(Nr. 146) Die bündnisgrüne Landtagsfraktion bringt am 26. September zusammen mit SPD und LINKE einen gemeinsamen Antrag zur Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes in den Landtag ein. Die Landesregierung wird darin aufgefordert, eine entsprechende Bundesratsinitiative der SPD-geführten Länder Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein zu unterstützen.
10.09.12 | Kleine Anfrage

Abschiebungshaft in Dublin II-Fällen

Nach der Dublin-II-Verordnung der Europäischen Union wird der Mitgliedsstaat bestimmt, der für die Durchführung eines Asylverfahrens zuständig ist.