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Migration, Flüchtlinge, Integration

Weltweit werden Millionen Kinder, Frauen und Männer durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben oder müssen sie wegen Verfolgung und Ausgrenzung verlassen. Auch bei uns in Brandenburg kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Im Land Brandenburg leben rund 130.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Zu diesen Menschen zählen sowohl die rund 42.000 Menschen, die seit dem Jahr 2015 gekommen sind, um Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen, als auch Menschen, die schon vor vielen Jahren aus dem Ausland nach Brandenburg eingewandert sind.

Uns leitet die Frage: Was brauchen wir, damit aus ihnen Nachbarinnen und Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen und Kitafreunde oder -freundinnen werden? Ein Teil unserer Antwort ist: Dialog, Begegnung und im Alltag gelebte Wertevermittlung. Unsere Integrationspolitik zielt darauf ab, Integrationshemmnisse abzubauen, statt sie zu zementieren oder neue aufzubauen. Wir wollen in Brandenburg lebenswerte Quartiere schaffen, mit einer guten sozialen Durchmischung.

Wenn Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund Zielscheibe von Rassismus und rechtsmotivierter Gewalt werden, brauchen sie unseren besonderen Schutz. 2015 hatte sich die Zahl rechter Gewaltstraftaten fast verdoppelt, die Aufklärungsquote aber sank. Für die Opfer solcher Taten haben wir ein Bleiberecht durchgesetzt.

Aktuelles

20.10.14 | Kleine Anfrage

Abschiebungen nach Westafrika trotz Ebola?

Die Weltgesundheitsorga-nisation geht mittlerweile von bis zu 10.000 Neuinfektionen pro Woche aus. Aus die-sem Grund haben einige Bundesländer, z. B. Niedersachsen, Hamburg oder Rhein-land-Pfalz, einen Stopp der Abschiebung von Flüchtlingen in die von der Epidemie bedrohte Region verfügt.
30.06.14 | Pressemitteilung

Unterbringung von Flüchtlingen: Fehler nicht wiederholen

(Nr. 113) URSULA NONNEMACHER: Unwürdige und integrationsfeindliche Konzepte der Unterbringung müssten der Vergangenheit angehören!
Besuch bei AlReJu für minderjährige Flüchtlinge: Sabine Niels, Lars Dittner, Ursula Nonnemacher, Detlef Schlingelhof und Mathilde Killisch © Brigitte Stumm / Fraktion
28.05.14 | Artikel

Mehr als ein Fall: Jugendliche Flüchtlinge

Als „katastrophal“ bezeichnete der Fachverband für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge den Umgang des Landes Brandenburg mit diesen Jugendlichen.
09.04.14 | Pressemitteilung

NPD-gesteuerter Anti-Asyl-Kampagne entschieden entgegentreten

(Nr. 67) USRULA NONNEMACHER zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2013: Der Rechtsextremismus bleibt weiterhin eine Gefahr in Brandenburg und muss mit politischen Mitteln und staatlichem Verfolgungsdruck bekämpft werden. Die beste Prophylaxe gegen Rechtsextremismus sind funktionierende und lebendige demokratische Strukturen.
03.04.14 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag der FDP-Fraktion „Medizinische Versorgung von Asylbewerbern verbessern“

„Um die medizinische Versorgung der Asylbewerber und -bewerberinnen macht sich die FDP-Fraktion in ihrem Antrag zu Recht Sorgen. Immer wieder beschweren sich Flüchtlinge darüber, dass alle möglichen Krankheiten lediglich mit Schmerzmitteln behandelt werden, aber keine wirkliche Diagnose gestellt oder Behandlung stattfindet.“