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Migration, Flüchtlinge, Integration

Weltweit werden Millionen Kinder, Frauen und Männer durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben oder müssen sie wegen Verfolgung und Ausgrenzung verlassen. Auch bei uns in Brandenburg kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Im Land Brandenburg leben rund 130.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Zu diesen Menschen zählen sowohl die rund 42.000 Menschen, die seit dem Jahr 2015 gekommen sind, um Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen, als auch Menschen, die schon vor vielen Jahren aus dem Ausland nach Brandenburg eingewandert sind.

Uns leitet die Frage: Was brauchen wir, damit aus ihnen Nachbarinnen und Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen und Kitafreunde oder -freundinnen werden? Ein Teil unserer Antwort ist: Dialog, Begegnung und im Alltag gelebte Wertevermittlung. Unsere Integrationspolitik zielt darauf ab, Integrationshemmnisse abzubauen, statt sie zu zementieren oder neue aufzubauen. Wir wollen in Brandenburg lebenswerte Quartiere schaffen, mit einer guten sozialen Durchmischung.

Wenn Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund Zielscheibe von Rassismus und rechtsmotivierter Gewalt werden, brauchen sie unseren besonderen Schutz. 2015 hatte sich die Zahl rechter Gewaltstraftaten fast verdoppelt, die Aufklärungsquote aber sank. Für die Opfer solcher Taten haben wir ein Bleiberecht durchgesetzt.

Aktuelles

16.03.15 | Artikel

Treffen der Ostfraktionen: Für eine humanitäre Flüchtlings- und Asylpolitik

Flüchtlingspolitische Leitlinien der ostdeutschen Landtagsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Unterricht für Flüchtlinge © Vielfalt statt Einfalt Frankfurt (Oder)
12.03.15 | Artikel

Willkommenskultur für Flüchtlinge: Ämter, Ärzte und Ansprache

BrandenburgerInnen breiten die Arme aus für Neuankömmlinge, die durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben wurden.
27.02.15 | Pressemitteilung

Asylgipfel – Eingeforderte Beteiligung der Zivilgesellschaft hat sich gelohnt

(Nr. 31) URSULA NONNEMACHER hat sich positiv über den heutigen, zweiten Asylgipfel der Landesregierung geäußert, der unter Beteiligung von VertreterInnen von Sozialverbänden, Selbsthilfeorganisationen und Flüchtlingsorganisationen, von Sozialdezernenten und der Integrationsbeauftragten, der Kirchen, von Landtagsabgeordneten und GewerkschaftsvertreterInnen stattfand.
06.02.15 | Kleine Anfrage

Wachschutz in Flüchtlingsunterkünften

Am 16.12.2014 wollten Vertreterinnen und Vertreter von Flüchtlingsinitiativen, des Flüchtlingsrats Brandenburg und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Oranienburger Generalanzeigers“ Geschenke an die Flüchtlinge der Sammelunterkunft in Hennigsdorf verteilen. Die Aktion wurde auf Anweisung der Landkreisverwaltung Oberhavel unterbunden.
14.01.15 | Pressemitteilung

„Asylgipfel“ kein kommunales Klassentreffen

(Nr. 6) URSULA NONNEMACHER hat das Konzept des von der Landesregierung anberaumten „Asylgipfels“ scharf kritisiert.