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Migration, Flüchtlinge, Integration

Weltweit werden Millionen Kinder, Frauen und Männer durch Kriege und bewaffnete Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben oder müssen sie wegen Verfolgung und Ausgrenzung verlassen. Auch bei uns in Brandenburg kommen wieder mehr Flüchtlinge an. Im Land Brandenburg leben rund 130.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Zu diesen Menschen zählen sowohl die rund 42.000 Menschen, die seit dem Jahr 2015 gekommen sind, um Schutz vor Krieg und Verfolgung zu suchen, als auch Menschen, die schon vor vielen Jahren aus dem Ausland nach Brandenburg eingewandert sind.

Uns leitet die Frage: Was brauchen wir, damit aus ihnen Nachbarinnen und Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen und Kitafreunde oder -freundinnen werden? Ein Teil unserer Antwort ist: Dialog, Begegnung und im Alltag gelebte Wertevermittlung. Unsere Integrationspolitik zielt darauf ab, Integrationshemmnisse abzubauen, statt sie zu zementieren oder neue aufzubauen. Wir wollen in Brandenburg lebenswerte Quartiere schaffen, mit einer guten sozialen Durchmischung.

Wenn Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund Zielscheibe von Rassismus und rechtsmotivierter Gewalt werden, brauchen sie unseren besonderen Schutz. 2015 hatte sich die Zahl rechter Gewaltstraftaten fast verdoppelt, die Aufklärungsquote aber sank. Für die Opfer solcher Taten haben wir ein Bleiberecht durchgesetzt.

Aktuelles

29.07.15 | Pressemitteilung

Schröter kann Sachleistungsreflex wohl nicht niederringen

(Nr. 112) Unsere innenpolitische Sprecherin URSULA NONNEMACHER lehnt den Vorschlag von Innenminister Schröter strikt ab, zur Deckung des Lebensunterhalts von Flüchtlingen aus 'sicheren Herkunftsstaaten' von Bargeld auf Sachleistungen umzustellen.
22.07.15 | Kleine Anfrage

Syrische Geflüchtete im Land Brandenburg

Nach aktuellen Erhebungen des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die Zahl der Menschen, die vor dem Konflikt in Syrien in die Nachbarländer geflohen sind, die Vier-Millionen-Marke überschritten. Damit sei der Konflikt in Syrien Ursache der größten Flüchtlingskrise unter UNHCR-Mandat seit einem Vierteljahrhundert.
09.07.15 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu unserem Antrag „Die psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen im Land Brandenburg verbessern“

„Lassen Sie uns einmal kurz vorstellen, wie es wäre, wenn täglich die gesamte Bevölkerung aus Städten wie Oranienburg oder Falkensee fliehen würde. Das wären ungefähr 43 000 Menschen. So viele gehen weltweit täglich auf die Flucht. Davon sind die Hälfte Kinder. Sie fliehen, natürlich nicht aus Falkensee oder Oranienburg, sondern aus Syrien, Eritrea, Somalia, dem Irak, Afghanistan.“
06.07.15 | Pressemitteilung

Defizite bei der psychosozialen Betreuung von Flüchtlingen beheben

(Nr. 100) Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich für eine bessere psychosoziale Betreuung von Flüchtlingen ein, die ausgelöst durch ihre Fluchterfahrung ernsthaft psychisch erkranken.
10.06.15 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Doppelhaushalt 2015/2016 (Arbeit, Soziales, Frauen und Familie)

„Hilary Clinton hat einmal gesagt: Wir müssen es schaffen, unsere Verschiedenartigkeit zu feiern und uns über unsere Gegensätze zu verständigen, ohne dass unsere Kommunen daran zerbrechen. Gerade für die Sozialpolitik trifft das zu.“