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Migration | 19.03.19

Ausbildungsduldung integrations- und wirtschaftsfreundlich gestalten

In Brandenburg gibt es einen großen Bedarf an Fachkräften. Wissen und Können von Geflüchteten sind in vielen Wirtschaftsbranchen höchst gefragt. Unsere Fraktion will die bürokratischen Hürden für junge Geflüchtete, die in Brandenburg eine Ausbildung absolvieren möchten und hierfür eine Ausbildungsduldung – die sogenannte 3+2-Regelung – beantragen, senken und Ermessensspielräume zugunsten der Geflüchteten auslegen. Eine Ausbildung fördert die Integration und verschafft ihnen auch bessere Bleibechancen, sollte das Asylbegehren nach Ablauf abgelehnt werden.

Laut des Integrationsgesetz von 2016 soll in Fällen, in denen ein Vertrag für eine qualifizierte Berufsausbildung vorliegt, die Duldung für die Ausbildungszeit und eventuell auch für die zwei anschließenden Jahre erteilt werden (daher 3+2). Trotzdem werden die bestehenden Regelungen zur Ausbildungsduldung von den kommunalen Ausländerbehörden in Brandenburg häufig gegen die Absicht des Integrationsgesetzes ausgelegt.

Der Antrag wurde ohne Debatte in den Ausschuss überwiesen und wir freuen uns auf den fachlichen Austausch.

>> Antrag: Ausbildungsduldung integrations- und wirtschaftsfreundlich ausgestalten (pdf-Datei)

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