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Ländliche Räume

Wie war das noch mit der Henne und dem Ei? Verließen zuerst die Menschen das Dorf, wurden dadurch keine Kinder mehr geboren, dann Kitas und Konsum geschlossen – oder umgekehrt? Tatsache ist jedenfalls: Die ländlichen Regionen jenseits von Städten und Speckgürtel dünnen aus: Junge ziehen weg, Kinder wachsen nicht nach, die Älteren werden älter und bleiben – unter sich. Wir erleben aber auch: Mancherorts kommen Hiergeborene zurück und neue Leute, Raumpioniere, besiedeln leergezogene Gegenden.

Vier Jahre lang erarbeitete die eine Kommission Empfehlungen zur Zukunft der ländlichen Räume. Wir konnten erreichen, dass jede zweite Sitzung in einem Ort außerhalb des Potsdamer Landtages stattfand, um den Blick stärker auf die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort zu richten und Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Das hat sich gelohnt: Im Abschlussbericht der Kommission liegen nun weit über 100 Empfehlungen vor. Die Arbeit der Kommission muss in den nächsten Wahlperioden umgesetzt und zu einer nachhaltigen Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume weiterentwickelt werden.

Aktuelles

23.07.18 | Pressemitteilung

Straftaten im Bereich illegaler Abfallentsorgung weiterhin auf hohem Niveau

Benjamin Raschke zum Thema: „Die Antwort der Landesregierung verdeutlicht, dass Brandenburg weiterhin ein massives Problem [...] hat.".
12.04.18 | Artikel

BürgerInnenbefragung: Außerhalb des Speckgürtels

Wie lebt es sich außerhalb des Berliner „Speckgürtels“, in den ländlichen Räumen und kreisfreien Städten? Eine Umfrage wollte es wissen.
21.03.18 | Kleine Anfrage

Mobilisierung bisher ungenutzter Potentiale – Förderung von Frauen auf dem Land

Die Gleichstellung von Frauen und Männern muss als ein Zielbereich der Förderung der ländlichen Entwicklung verankert werden.
07.03.18 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Zwischenbericht der Enquete-Kommission ländliche Regionen

Der Zwischenbericht der Enquete-Kommission verdient großes Lob, doch die Arbeit geht weiter.
06.03.18 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum Antrag „Brandenburg muss seine europäischen Hausaufgaben machen“

Brandenburg hat von der EU-Förderpolitik profitiert, aber es geht um die Stärkung der gemeinsamen Zukunft Europas.