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Ländliche Räume

Wie war das noch mit der Henne und dem Ei? Verließen zuerst die Menschen das Dorf, wurden dadurch keine Kinder mehr geboren, dann Kitas und Konsum geschlossen – oder umgekehrt? Tatsache ist jedenfalls: Die ländlichen Regionen jenseits von Städten und Speckgürtel dünnen aus: Junge ziehen weg, Kinder wachsen nicht nach, die Älteren werden älter und bleiben – unter sich. Wir erleben aber auch: Mancherorts kommen Hiergeborene zurück und neue Leute, Raumpioniere, besiedeln leergezogene Gegenden.

Vier Jahre lang erarbeitete die eine Kommission Empfehlungen zur Zukunft der ländlichen Räume. Wir konnten erreichen, dass jede zweite Sitzung in einem Ort außerhalb des Potsdamer Landtages stattfand, um den Blick stärker auf die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort zu richten und Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Das hat sich gelohnt: Im Abschlussbericht der Kommission liegen nun weit über 100 Empfehlungen vor. Die Arbeit der Kommission muss in den nächsten Wahlperioden umgesetzt und zu einer nachhaltigen Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume weiterentwickelt werden.

Aktuelles

11.06.15 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Doppelhaushalt 2015/2016 (Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft)

„Ein Haushalt besteht erst einmal aus einer ganzen Reihe vieler toter Zahlen. Erst die Person und die Ambitionen des jeweiligen Ministers erwecken diese toten Zahlen irgendwie zum Leben. Ein kluger Minister strickt natürlich den Haushalt so, dass er zu seinen persönlichen Schwerpunkten passt. Als Grüner wünscht man sich natürlich nur zwei Sorten von Umwelt- und Agrarministern.“
10.06.15 | Pressemitteilung

Enquêtekommission: Gute Ideen sammeln und neue Initiativen anstoßen

(Nr. 83) Die Herausforderungen in den ländlichen, dünn besiedelten Gebieten Brandenburgs nehmen immer mehr zu. Die neue Enquete-Kommission soll hierfür Lösungsvorschläge entwickeln.
10.06.15 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Antrag „Einsetzung einer Enquête-Kommission: Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“

„Wir haben jetzt schon über 20 Minuten viel über „ländliche Räume“ gehört. Welche Bilder vom ländlichen Raum sind dabei eigentlich vor Ihrem geistigen Auge aufgetaucht? Ich vermute mal, da wir ja alle den ländlichen Raum lieben, dass es vor allem schöne Bilder sind, die wir so vor Augen haben. Und ich unterstelle jetzt mal, dass niemand hier im Raum ist, der oder die das Gefühl hat, dass er oder sie zu wenig für den ländlichen Raum tut.“
01.06.15 | Kleine Anfrage

Ausscheiden aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr mit 65 Jahren

In Brandenburg dürfen freiwillige Feuerwehrleute bis zu ihrem 65. Lebensjahr aktiven Dienst in der Feuerwehr leisten. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern liegt die Altersobergrenze in der Freiwilligen Feuerwehr bei 67 Jahren.
29.05.15 | Artikel

Ländliche Räume

Die ländlichen Regionen jenseits von Städten und Speckgürtel dünnen aus: Junge ziehen weg, Kinder wachsen nicht nach, die Älteren werden älter und bleiben – unter sich. Wir erleben aber auch: Mancherorts kommen Hiergeborene zurück und neue Leute besiedeln leergezogene Gegenden.