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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

31.12.17 | Kleine Anfrage

Kosten für die Rekultivierung von Tagebauen sollte nicht am Steuerzahler hängenbleiben

„Allein für den Tagebau Welzow werden laut einer groben Schätzung des Wirtschaftsministeriums für die Wiedernutzbarmachung etwa drei Milliarden Euro benötigt.“
18.12.17 | Pressemitteilung

Cottbuser Ostsee - Bergbauunternehmen beantragt vorzeitige Flutung – gravierende Probleme

Das Bergbauunternehmen LEAG hat laut Wirtschaftsminister Gerber einen vorzeitigen Flutungsbeginn für den Cottbuser Ostsee ab dem 1. November 2018 beantragt.
14.12.17 | Pressemitteilung

Wasserverlust in Seen durch Braunkohle – Landesregierung macht Bock zum Gärtner

„Der Bergbaubetreiber als Verursacher soll seine eigene Schuld belegen? Das kann doch die Landesregierung nicht ernsthaft in Betracht ziehen“.
13.12.17 | Pressemitteilung

EPH-Konzern bestätigt, dass er für Lausitzer Braunkohle nicht haftet.

„Das Land darf sich nicht von der EPH erpressen lassen“, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion HEIDE SCHINOWSKY.
07.12.17 | Pressemitteilung

Dramatischer Wasserrückgang bei Seen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde

Laut Umweltministerium ist Braunkohle-Bergbau Verursacher – Tagebaustopp muss in Betracht gezogen werden