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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

25.02.10 | Rede

Axel Vogel spricht zum für Gesetz zum mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung

„Eine erneute Darlegung, dass das Kraftwerk Jänschwalde mit seinen 25 Mio Tonnen C02-Ausstoß viertgrößter Emittent Europas ist, dass es 2008 allein genauso viel Co2 produzierte wie alle 283 damals in den Emissionshandel einbezogenen Betriebe und Kraftwerke des Landes Bayern, dass es mit jeder Kilowattstunde Strom zugleich 2 Kilowattstunden Abwärme produziert, mit jeder verbrannten Tonne Braunkohle mehr als eine Tonne Co2 in die Atmosphäre abgibt und jede 10. Kilowattstunde für den eigenen Bedarf produziert, kann ich mir genauso sparen wie weitergehende Ausführungen zu dem besonders negativen Beitrag Brandenburgs zur Welt-Treibhausgasbilanz.“
17.12.09 | Rede

Axel Vogel spricht zum Klimaantrag „Global denken – lokal handeln“

„In dieser Woche wird die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu Ende gehen, deren Ziel eine Nachfolgevereinbarung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll ist. Begleitet werden die Verhandlungen für die Schaffung einer weltweiten kohlenstoffarme Gesellschaft von rund 100.000 Demonstranten die es nicht mehr ertragen können, dass allen internationalen Verträgen zum Trotz der Ausstoß von Treibhausgasen ständig anwächst.“