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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

04.11.11 | Pressemitteilung

Rasanter Anstieg des CO2-Ausstoßes erzwingt Handeln auch in Brandenburg

(Nr. 188) Nach Bekanntwerden einer Studie des US-amerikanischen Energieministeriums, wonach der Kohlendioxid-Ausstoß weltweit rasant steigt und 2010 der größte jemals verzeichnete Ausstoß des Klimagases zu verzeichnen war, hat AXEL VOGEL Konsequenzen auch für Brandenburg gefordert.
15.09.11 | Pressemitteilung

Braunkohleverstromung Schritt für Schritt herunterfahren

(Nr. 153) Der energiepolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion MICHAEL JUNGCLAUS hat der Landesregierung anlässlich des heutigen Energietages an der Technischen Universität Cottbus vorgeworfen, die Chancen auf eine Energieversorgung ohne Strom aus Atomkraft- und Kohlekraftwerken klein- und einer dauerhaften Nutzung der klimaschädlichen Braunkohleverstromung das Wort zu reden.
07.09.11 | Artikel

Braunkohle: Vorsicht Wortbruch

Doch nach der Verabschiedung des CCS-Bundesgesetzes steht Brandenburg allein auf weiter Flur: Alle anderen Länder wollen von der beschlossenen Klausel Gebrauch machen und die Risikotechnologie auf ihrem Gebiet ausschließen.
01.09.11 | Pressemitteilung

Landesregierung führt "letzte Gefechte" für die Braunkohle

Die schwerfälligen Braunkohle-Grundlastkraftwerke sind vielmehr ein Hindernis auf dem Weg zur regenerativen Vollversorgung.
19.05.11 | Pressemitteilung

Wende ins Braunkohlezeitalter

(Nr. 83) Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht in einem durch Medienberichte bekannt gewordenen Positionspapier der Staatskanzlei ein Abrücken der Landesregierung von Vereinbarungen des rot-roten Koalitionsvertrages zur begrenzten Nutzung der Braunkohle.