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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

16.05.18 | Pressemitteilung

Schadstoffe aus Braunkohle-Tagebau: Bündnisgrüne verlangen Aufklärung über „Schwarzen Schnee“

Wir verlangen Aufklärung, ob die im Staub enthaltenen Mengen an Arsen, Quecksilber und Blei für die AnwohnerInnen gesundheitsgefährdend sein können.
04.05.18 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne unterstützen Forderung von Betroffenen aus Braunkohleregionen

Wir unterstützen diese Forderung aus den Regionen, denn es ist unabdingbar, dass in der Kommission nicht nur Braunkohleverstromung-Befürworter zu Wort kommen.
26.04.18 | Pressemitteilung

Neues „Gremium“ soll Strukturwandel in der Lausitz koordinieren

"Es ist begrüßenswert, dass die Steuerung des kohleausstiegsbedingten Strukturwandels nun endlich systematisch in Angriff genommen wird."
20.04.18 | Artikel

Studie vorgestellt: Strukturwandel in der Lausitz aktiv gestalten statt nur reagieren

Vorstellung der neuen Studie „Kohleausstieg und Strukturwandel - Neue Wege für Europas Kohleregionen“
15.04.18 | Pressemitteilung

Neue Bewegung im Streit um Wasserverlust von Seen im Umfeld von Tagebau

BENJAMIN RASCHKE bezeichnete die neuen Entwicklungen als „überfälligen Schritt in die richtige Richtung“.