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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

26.01.12 | Pressemitteilung

Braunkohle-Ausstieg Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von Brandenburg: Greenpeace-Studie bestä

Der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 ermöglicht die notwendige märkische Energiewende mit erneuerbaren Energien.
30.11.11 | Pressemitteilung

Braunkohlenplanverfahren Welzow-Süd beenden

(Nr. 206) Die bündnisgrüne Landtagsfraktion hat heute bei der gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg ihre Stellungnahme zum laufenden Braunkohlenplanverfahren Welzow-Süd (Spree-Neiße) eingereicht und eine Einstellung des Braunkohlenplanverfahrens gefordert.
30.11.11 | Artikel

Juristische Stellungnahme zum Braunkohlenplanverfahren Tagebau Welzow-Süd

Die Fraktion hat heute bei der gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg ihre Stellungnahme zum laufenden Braunkohlenplanverfahren Welzow-Süd eingereicht und eine Einstellung des Braunkohlenplanverfahrens gefordert.
18.11.11 | Kleine Anfrage

Veränderte Gewässerqualität durch Braunkohletagebaue

Der Tagebaubetrieb kann in Grubenwasserreinigungsanlagen zwar bedingt den ph-Wert regulieren und das Eisen aus dem Wasser filtern, nicht aber das Sulfatproblem lösen. Für den größten Teil der Sulfatbelastung in der Spree scheint der aktive Tagebau Nochten verantwortlich, während das Eisen größtenteils aus dem Wiederanstieg des Grundwassers in den LMBV-Bereichen um Lohsa/Burghammer stammt und über diffuse Quellen in die Kleine Spree und Spree eingetragen wird.
15.11.11 | Pressemitteilung

Klimaschutzziele einhalten

(Nr. 195) Die heute von der Landesregierung vorgestellte Vorstudie für die Energiestrategie 2030 ist nach Auffassung AXEL VOGELs ein Versuch, „das Festhalten an der Braunkohle argumentativ abzusichern“.