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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

09.05.12 | Pressemitteilung

Ausstieg aus dem Braunkohleabbau

Klimaschutz ist eine globale Aufgabe. Der Atomausstieg darf nicht zur Renaissance der Braunkohle führen.
08.03.12 | Artikel

Keine Zukunft für die Braunkohle

Unsere Fraktion fordert ein Leitszenario 2030, das an den bisherigen Klimaschutzzielen festhält und ohne neue Braunkohlekraftwerke und Tagebaue auskommt.
27.02.12 | Pressemitteilung

Festhalten an Braunkohle blockiert Energiewende

(Nr. 30) Die bündnisgrünen Landtagsfraktionen von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben im Vorfeld des heutigen „Braunkohlegipfels" in Leuna das Festhalten der drei Landesregierungen an der Braunkohle kritisiert.
08.02.12 | Pressemitteilung

Braunkohlekurs verheerend für die Landwirtschaft

Allein der aktuell in Welzow geplante Tagebau würde 865 ha Landwirtschaftsfläche vernichten.
26.01.12 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum Antrag "Tagebaurandgemeinden ernst nehmen!"

„Nachdem wir ja heute Vormittag das Thema Braunkohle bereits ausführlich von der energiepolitischen Seite her betrachtet hatten, sollten wir den jetzigen Tagesordnungspunkt dafür nutzen, uns vor allem in die Situation der Betroffenen hinein zu versetzen. Lehnen Sie sich also mal einen Augenblick zurück und stellen sich vor, Sie befinden sich in Ihrem gemütlichen Zuhause. Jetzt schätzen Sie von Ihrer Hauswand eine Entfernung von ca. 100 Metern. Ab dort gibt es jetzt keine Häuser und Straßen mehr, keine Parks, keine Wälder oder landwirtschaftlichen Flächen, ab dort beginnt die Abbruchkante eines Braunkohletagebaus.“