Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen

Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

05.06.13 | Rede

Sabine Niels spricht zum Antrag "Einrichtung einer Schlichtungsstelle Bergschaden Braunkohle in Brandenburg"

Auf sich allein gestellt, resignieren viele Menschen angesichts der drohenden immensen Kosten und der rechtlichen Auseinandersetzung mit den Energiekonzernen. Das ist kein Zustand für den sozialen Frieden.  Die Brandenburger Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen spricht sich für die Einrichtung einer Schiedsstelle aus.
31.05.13 | Pressemitteilung

Eine Perspektive für die Lausitz ja - aber kein Freibrief für Geldverschwendung

AXEL VOGEL hat anlässlich der morgigen Eröffnung des Verbindungskanals zwischen Senftenberger See und Geierswalder See (Überleiter 12) durch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein solideres Management von Bergbaufolge-Projekten gefordert, in die auch Landesmittel fließen.
23.05.13 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne Fraktion wirft Braunkohleausschuss Einseitigkeit vor

(Nr. 89) Die für Bergbau-Politik zuständige bündnisgrüne Landtagsabgeordnete SABINE NIELS hat die Umstände kritisiert, unter denen heute im Braunkohleausschuss dem neuen Planentwurf für den Tagebau Welzow-Süd Teilfeld II zugestimmt worden ist. Braunkohlekritischen Vertretern war hier kein Rederecht erteilt worden, wohingegen braunkohlefreundliche Positionen gehört wurden.
16.05.13 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne Fraktion begrüßt Protest von Betroffenen bei Braunkohletag in Köln.

Wie Gutachten vom DIW belegen, ist eine dauerhafte Braunkohleverstromung u der Aufschluss neuer Tagebaue nicht mehr nötig.
11.04.13 | Pressemitteilung

SPD-Politiker müssen Braunkohle-Aufsichtsratsposten niederlegen

(Nr. 60) Der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag AXEL VOGEL hat nach der heutigen Veröffentlichung der Greenpeace-Studie ,,Schwarzbuch Kohlepolitik" brandenburgische SPD-Politiker aufgefordert, die notwendige Distanz zur Kohleindustrie herzustellen. Dazu zähle, dass die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Martina Gregor-Ness ihren Aufsichtsratsposten in der Vattenfall Bergbausparte niederlege, sagte er. ,,Gregor-Ness muss sich zwischen Braunkohle-Wirtschaft und freiem Mandat entscheiden."