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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

25.10.13 | Pressemitteilung

Schweden lässt Vattenfall freie Hand für neue Tagebaue – Kritik von Bündnisgrünen: Schwedischer Staat kein glaubwürdiges Vorbild in der Nachhaltigkeitspolitik

(Nr. 182) AXEL VOGEL zeigte sich wenig überrascht von der Absage der konservativen schwedischen Minderheitsregierung an Forderungen der schwedischen Grünen, den staatseigenen Konzern Vattenfall am Aufschluss neuer Tagebaue in der Lausitz zu hindern.
11.10.13 | Kleine Anfrage

Lärm durch Tagebaue

Anwohnerinnen und Anwohner von Welzow klagen in den letzten Monaten verstärkt über unerträgliche Lärmbelastungen durch den aktiven Braunkohletagebau Welzow-Süd. Auch nachts seien häufig massive Geräusche von den Fördergeräten oder Lautsprecherdurchsagen im Ort zu hören und würden einen erholsamen Schlaf nahezu unmöglich machen.
26.09.13 | Rede

Axel Vogel spricht zur bündnisgrünen Großen Anfrage „Bergschäden durch den Braunkohlebergbau“

„Wenn man den Hochglanzbroschüren von Vattenfall glaubt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass in der Lausitz mit großem technischen Aufwand ein paar große Löcher gegraben werden, wertvolle Braunkohle hieraus entnommen wird und am Ende eine wundervolle Seenlandschaft entsteht. Gleichzeitig verdient quasi als Nebeneffekt bei dieser Aktion das Braunkohleunternehmen viel Geld und verteilt es an seine Angestellten und regionale Zulieferer weiter, füllt nebenher das Steuersäckel auf, sodass alle etwas davon haben.“
15.09.13 | Pressemitteilung

Braunkohleverfahren Welzow Süd II: Neuer Tagebau nicht genehmigungsfähig – Planentwurf hält juristischer Überprüfung im Auftrag von bündnisgrüner Landtagsfraktion nicht stand

(Nr. 158) Unsere Fraktion hat zwei Tage vor dem Ende der öffentlichen Auslegung des Braunkohleplanentwurfs für den geplanten Tagebau Welzow Süd, Teilfeld II die Einstellung des Verfahrens gefordert.
12.09.13 | Pressemitteilung

Brandenburger Linke vom Braunkohleruß vernebelt?

(Nr. 157) Der Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag AXEL VOGEL hat sich erfreut über ein von der sächsischen Linken-Fraktion vorgelegtes Gutachten zum geplanten sächsischen Braunkohletagebau Nochten II geäußert.