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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

08.11.16 | Kleine Anfrage

Freiraumverbund des Landesentwicklungsplanes

Wie begründet die Landesregierung, dass sie das Kriterium zur Abgrenzung des Freiraumverbundes heranzieht, insbesondere hinsichtlich des Rohstoffes Braunkohle?
02.11.16 | Pressemitteilung

Planung für Cottbuser Ostsee muss überarbeitet werden

(Nr. 140) An der geplanten Flutung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord gibt es massive Kritik. Durch Sulfat droht eine zusätzliche Belastung der Spree.
27.10.16 | Pressemitteilung

Verbindliche Grenzwerte für Sulfat und Eisenocker für den Cottbuser Ostsee

Der Cottbusser Ostsee darf nicht zu einer neuen Eintragungsquelle von Sulfat und Eisenocker in die Spree werden.
30.09.16 | Pressemitteilung

Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte – risikoreicher Besitzerwechsel

(Nr. 128) Heide Schinowsky hat vor den Risiken der Übernahme der Lausitzer Braunkohlesparte durch EPH gewarnt.
29.09.16 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum Bericht „Verlässliche und bezahlbare Energieversorgung“

Was hat denn die Landesregierung über die allgemeine Wirtschaftsförderung hinaus für die Lausitz getan, um sie vom Braunkohletagebau unabhängiger zu machen?