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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

07.09.17 | Pressemitteilung

Sulfatbelastung als Tagebaufolge: Bündnisgrüne kritisieren Geheimhaltungspolitik

HEIDE SCHINOWSKY warnt vor möglichen Folgekosten der Braunkohle gemäß des Verursacherprinzips, die auf Brandenburg zukommen könnten.
04.09.17 | Pressemitteilung

Energietag: Lausitz von Planungssicherheit weit entfernt

HEIDE SCHINOWSKY nimmt Stellung zum heutigen Brandenburger Energietag und Äußerungen der brandenburgischen und der sächsischen Landesregierung dazu.
24.08.17 | Pressemitteilung

Wasserkosten – Land schenkt Braunkohle-Tagebauen mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr

Diese versteckte Subventionierung der Braunkohle muss endlich ein Ende haben. Die Tagebaue verursachen massive Schäden an unseren Fließgewässern.
18.08.17 | Pressemitteilung

Sulfatbelastung als Folge der Braunkohle: Landesregierung verharmlost Problem

Erhöhte Sulfatwerte entlang der Spree sind mittlerweile zum Dauerzustand geworden - ohne eine nennenswerte Verbesserung der Lage, kritisiert HEIDE SCHINOWSKY.
07.08.17 | Kleine Anfrage

Wasserrückgang bei Seen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde

Für den Pastlingsee ist laut Umweltverwaltung ein bergbaulicher Einfluss auf den sinkenden Wasserspiegel belegt.