Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen

Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

23.11.17 | Artikel

Tagebaufolgen: Aussitzen, geheimhalten und kleinreden

Die Landesregierung redet die verheerenden Tagebaufolgen - Verockerung und Sulfatbelastung, massiver Wasserrückgang und Arsenfunde - klein.
23.11.17 | Artikel

Strukturwandel gestalten - neue Arbeitsplätze für die Lausitz

Seit langem zeichnet sich das Ende der Braunkohlewirtschaft ab. Wie aber kann der Strukturwandel aktiv gestaltet werden?
23.11.17 | Artikel

Braunkohle in der Energiestrategie 2030

Es war ein Paukenschlag! Kurz vor der Sommerpause gab Wirtschaftsminister Gerber bekannt, das Brandenburger Klimaziel für 2030 solle drastisch gesenkt werden.
13.10.17 | Pressemitteilung

Verwaltungsabkommen zum Strukturwandel in der Lausitz kein Startschuss für den Aufbruch

Die Landesregierungen Brandenburgs und Sachsens versuchen entgegen aller Empfehlungen, im Eilverfahren Fakten zu schaffen, kritisiert HEIDE SCHINOWSKY.
28.09.17 | Rede

Heide Schinowsky spricht zu unserem Antrag „Klimaschutz stärken: Strukturwandel in der Lausitz“

Was wir jetzt brauchen, ist ein Lausitz-Steuerungskreis mit Vertretern aus Bund, Sachsen, Brandenburg, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.