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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

20.03.19 | Pressemitteilung

Gutachten: Kosten für Braunkohle-Rekultivierung durch "Vorsorgevereinbarung" nicht abgesichert

Das Land will nun doch Maßnahmen ergreifen, um Gelder des Bergbaubetreibers LEAG für die Rekultivierung der Tagebaue Welzow Süd I und Jänschwalde zu sichern.
19.03.19 | Pressemitteilung

Saisonstart am Senftenberger See in Gefahr laut Medienberichten. Fraktion verlangt Aufklärung

Wir werden Minister Jörg Steinbach im nächsten Wirtschaftsausschuss dazu befragen, welche Auswirkungen auf den Tourismus zu erwarten sind.
14.03.19 | Rede

Heide Schinowsky zum gemeinsamen Antrag "Bergbaufolgeschäden durch Grundwasserwiederanstieg"

"Die Probleme in Lauchhammer sind dramatisch. Es ist höchste Zeit, die Menschen vor Ort zu unterstützen."
22.02.19 | Kleine Anfrage

Nachfrage zur Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 3957 Eisenhydroxid: Entschlammung der Spreegewässer

Nach der Antwort der Landesregierung bleibt weiterhin unklar, wo der ausgebaggerte Ockerschlamm gelagert werden soll.
03.12.18 | Pressemitteilung

Folgekosten der Braunkohle: Brandenburg muss prüfen, wie Vattenfall zur Kasse gebeten werden kann

Greenpeace zufolge besteht noch bis 2019 eine Durchgriffsmöglichkeit auf den schwedischen Staatskonzern Vattenfall, um die Rekultivierungskosten zu sichern.