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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

17.08.18 | Pressemitteilung

Kraftwerk-Besuch von Bundesfinanzminister Scholz und Ministerpräsident Woidke: Aufklärung gefordert

Es ist höchst problematisch, dass sich die Landesregierung mit dem Kohleunternehmen die Aufgaben teilt.
14.08.18 | Pressemitteilung

Maßnahmen ohne Strategie: Landesregierung legt aktualisierten Katalog „Energiestrategie 2030“ vor

Die Novellierung der „Energiestrategie 2030“ des Landes Brandenburg verzögert sich seit Jahren.
03.08.18 | Pressemitteilung

Rekultivierung von Braunkohletagebauen: Land muss Sicherheitsleistungen erheben

Alle Verantwortung für das Milliarden-Problem der Tagebaufolgekosten allein auf die Kohlekommission zu schieben, wird dem Problem nicht gerecht.
02.07.18 | Pressemitteilung

Tagebau Welzow: Brandenburg verlangt vom Bergbaubetreiber Finanzkonzept für Renaturierung

Das Land Brandenburg verlangt vom tschechischen Bergbaubetreiber LEAG ein Konzept zur finanziellen Absicherung für die Renaturierung des Tagebaus Welzow Süd.
27.06.18 | Pressemitteilung

Einrichtung von Schiedsstelle für Tagebau-Betroffene ist überfällig

Die Einrichtung der Schiedsstelle ist überfällig. Es gibt allerdings noch erheblichen Klärungsbedarf, beispielsweise, was die Befristung angeht.