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Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

13.12.17 | Pressemitteilung

EPH-Konzern bestätigt, dass er für Lausitzer Braunkohle nicht haftet.

„Das Land darf sich nicht von der EPH erpressen lassen“, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion HEIDE SCHINOWSKY.
07.12.17 | Pressemitteilung

Dramatischer Wasserrückgang bei Seen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde

Laut Umweltministerium ist Braunkohle-Bergbau Verursacher – Tagebaustopp muss in Betracht gezogen werden
06.12.17 | Pressemitteilung

Strukturwandel in der Lausitz: Bündnisgrüne sprechen „vorsichtiges Lob“ aus

„Wir fordern seit Jahren den Beginn eines Leitbildprozesses und die Einbindung der EU. Endlich bewegt sich auch bei der Landesregierung etwas“.
23.11.17 | Artikel

Tagebaufolgen: Aussitzen, geheimhalten und kleinreden

Die Landesregierung redet die verheerenden Tagebaufolgen - Verockerung und Sulfatbelastung, massiver Wasserrückgang und Arsenfunde - klein.
23.11.17 | Artikel

Strukturwandel gestalten - neue Arbeitsplätze für die Lausitz

Seit langem zeichnet sich das Ende der Braunkohlewirtschaft ab. Wie aber kann der Strukturwandel aktiv gestaltet werden?