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Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

15.04.18 | Pressemitteilung

Neue Bewegung im Streit um Wasserverlust von Seen im Umfeld von Tagebau

BENJAMIN RASCHKE bezeichnete die neuen Entwicklungen als „überfälligen Schritt in die richtige Richtung“.
12.04.18 | Artikel

Braunkohlefolgen: Es bewegt sich was

Während die GroKo auf Bundesebene den Kohleausstieg auf des Sankt-Nimmerleins-Tag vertagt, verschärfen sich die Folgen des Braunkohleabbaus immer weiter.
11.04.18 | Pressemitteilung

Nach Brüsselreise: Strukturwandel und Kohleausstieg müssen Thema im Ausschuss werden

Beim kohleausstiegsbedingten Strukturwandel werden Regionen von europäischer Ebene unterstützt. Doch die Landesregierung hat kein Konzept.
29.03.18 | Pressemitteilung

Brandenburger Energiespeichertag: Keine öffentlichen Gelder für den Erhalt von Braunkohle-Strukturen

HEIDE SCHINOWSKY forderte anlässlich des 3. Brandenburger Energiespeichertages, keine öffentlichen Gelder in den Erhalt von Braunkohlestrukturen zu investieren.