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Keine neuen Tagebaue

Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

11.10.18 | Pressemitteilung

Lausitzfahrt der Kohlekommission: Bündnisgrüne gegen Woidke-Plan für neuen Braunkohle-Tagebau

„Der aktuelle und erschreckend eindringliche Appell des Weltklimarates mahnt uns mehr denn je, dass wir mit ganzer Kraft den Klimawandel begrenzen müssen.“
30.09.18 | Pressemitteilung

Abschaltung von Block F: Kohleausstiegsbedingte Strukturwandelgestaltung jetzt auf den Weg bringen

Die Abschaltung des ersten Kraftwerksblocks von Jänschwalde bedeutet einen Einschnitt: Zuallererst und ganz persönlich für die bisher hier Beschäftigten.
25.09.18 | Artikel

Maßnahmenpaket: Strukturwandel-Gelder dürfen nicht in der Landeskasse versickern

Auf einer externen Fraktionssitzung in Cottbus hat die bündnisgrüne Fraktion ein Maßnahmenpaket für den Strukturwandel vorgestellt.
31.08.18 | Pressemitteilung

Erste Äußerungen des designierten Wirtschaftsministers zur Braunkohle

Die Konsequenz kann nicht die Verlängerung der Kohleförderung sein; das würde das Problem nicht lösen, sondern es lediglich in die Zukunft verschieben.
29.08.18 | Pressemitteilung

Dramatischer Wassermangel in der Spree verschärft Probleme mit Tagebaufolgen

(Nr. 155) Dass nun doch Sulfatwerte in der Spree erhöht werden müssen um die Situation zu entschärfen, ist ein absolutes Armutszeugnis für die Landesregierung.