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Gesundheit und VerbraucherInnenschutz

Grüne Gesundheitspolitik hat die Erhaltung der Gesundheit durch gezielte Vorsorge im Blick. Verlässliche Gesundheitsinformationen sind Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen, Selbsthilfeorganisationen unentbehrlich für gezielte Hilfen bei Gesundheitsfragen. Wir wollen den zielgruppenspezifischen Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung und gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen. Wir treten für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung ein und berücksichtigen die Bedürfnisse von PatientInnen mit Migrationshintergrund. Aus grüner Sicht übernehmen die Krankenhäuser einen wichtigen Anteil an der gesundheitlichen Versorgung. Sie sind Anker der medizinischen Versorgung in der Fläche. Wir bestrachten sie aus der Perspektive der PatientInnen: Für uns entscheidet sich die Frage, ob ein Krankenhaus als Krankenhaus oder vielleicht als Standort einer integrierten ambulant-stationären Versorgung erhalten bleibt, daran, wie es der Versorgung der Bevölkerung am besten dient.

Jede/r BügerIn ist täglich VerbraucherIn. Wir fordern daher eine verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln für VerbraucherInnen. Beim Verbraucherschutz geht es nicht nur um den Schutz der Gesundheit, sondern auch um den umfassenden Schutz unserer wirtschaftlichen Interessen. Unsere Kaufentscheidungen haben mittelbare Wirkungen auf Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltstandards bei der Herstellung der gekauften Güter und sie bestimmen das Auf und Ab vieler Wirtschaftszweige. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben im Jahr 2001 aus der BSE-Krise gelernt und ein im Bund neues Verbraucherministerium geschaffen. Die Anliegen der VerbraucherInnen bringen wir seitdem in die politischen Diskussionen auf Landesebene ein. Wir bleiben dran und werden auch weiterhin für mehr Verbraucherschutz sorgen!

 

Aktuelles

16.05.18 | Pressemitteilung

Schadstoffe aus Braunkohle-Tagebau: Bündnisgrüne verlangen Aufklärung über „Schwarzen Schnee“

Wir verlangen Aufklärung, ob die im Staub enthaltenen Mengen an Arsen, Quecksilber und Blei für die AnwohnerInnen gesundheitsgefährdend sein können.
27.04.18 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zu unserem Antrag „Rettungsdienst im deutsch–polnischen Grenzraum“

Wollen wir Menschenleben retten oder wollen wir Verwaltungsformalismus betreiben?
27.04.18 | Pressemitteilung

Ambrosiabekämpfung: Neue Koordinierungsstelle ausgeschrieben

Es war längst überfällig, dass die Landesregierung eine zentrale Anlaufstelle zur Ambrosiabekämpfung einrichtet und endlich wieder Schwung in die Sache kommt.
27.04.18 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag „Sichere Zukunft in der Pflege“

In Sonntagsreden wird immer gesagt, dass das Berufsbild der Pflege aufgewertet werden soll. Montags ist davon nichts mehr zu spüren. Dieser Antrag ist konkret.
26.04.18 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum Antrag „Mieterschutz stärken“

Das Ziel der Wohnungspolitik muss es sein, für ausreichend bezahlbaren Wohnraum in unseren Städten zu sorgen und die Mieten fair und stabil zu halten.