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Gesundheit und VerbraucherInnenschutz

Grüne Gesundheitspolitik hat die Erhaltung der Gesundheit durch gezielte Vorsorge im Blick. Verlässliche Gesundheitsinformationen sind Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen, Selbsthilfeorganisationen unentbehrlich für gezielte Hilfen bei Gesundheitsfragen. Wir wollen den zielgruppenspezifischen Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung und gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen. Wir treten für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung ein und berücksichtigen die Bedürfnisse von PatientInnen mit Migrationshintergrund. Aus grüner Sicht übernehmen die Krankenhäuser einen wichtigen Anteil an der gesundheitlichen Versorgung. Sie sind Anker der medizinischen Versorgung in der Fläche. Wir bestrachten sie aus der Perspektive der PatientInnen: Für uns entscheidet sich die Frage, ob ein Krankenhaus als Krankenhaus oder vielleicht als Standort einer integrierten ambulant-stationären Versorgung erhalten bleibt, daran, wie es der Versorgung der Bevölkerung am besten dient.

Jede/r BügerIn ist täglich VerbraucherIn. Wir fordern daher eine verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln für VerbraucherInnen. Beim Verbraucherschutz geht es nicht nur um den Schutz der Gesundheit, sondern auch um den umfassenden Schutz unserer wirtschaftlichen Interessen. Unsere Kaufentscheidungen haben mittelbare Wirkungen auf Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltstandards bei der Herstellung der gekauften Güter und sie bestimmen das Auf und Ab vieler Wirtschaftszweige. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben im Jahr 2001 aus der BSE-Krise gelernt und ein im Bund neues Verbraucherministerium geschaffen. Die Anliegen der VerbraucherInnen bringen wir seitdem in die politischen Diskussionen auf Landesebene ein. Wir bleiben dran und werden auch weiterhin für mehr Verbraucherschutz sorgen!

 

Aktuelles

08.08.17 | Kleine Anfrage

Landespsychiatriebeirat und Besuchskommission

Eine gute Versorgungsstruktur für Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarf der kontinuierlichen Beobachtung und Weiterentwicklung.
26.07.17 | Pressemitteilung

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung: Von wegen harmlos

Der Landesbauernverband versucht, den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung als unbedenklich darzustellen – doch er ist auf dem Holzweg.
21.07.17 | Kleine Anfrage

Wassernutzungsentgelt in Brandenburg

Nach dem aktuellen Landeswassergesetz ist für das Entnehmen oder Ableiten von Wasser aus oberirdischen Gewässern eine Wassernutzungsgebühr zu zahlen.
19.07.17 | Kleine Anfrage

Gesundheitliche Risiken durch Alkoholkonsum

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. gibt die Zahl der bundesweit an Alkoholsucht an. Es leidenden 1,8 Millionen Menschen an Alkoholsucht.
08.07.17 | Pressemitteilung

Grenzwertüberschreitung von Nitrat im Grundwasser – zahlreiche Landkreise betroffen

Brandenburg hat ein Nitrat-Problem, jede vierte Grundwassermessstelle liegt über dem Trinkwasser-Grenzwert.