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Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels

Liebe Brandenburgerinnen, liebe Brandenburger,

wie war das noch mit der Henne und dem Ei: Verließen zuerst die Menschen das Dorf, wurden dadurch keine Kinder mehr geboren, dann Kitas und Konsum geschlossen – oder umgekehrt? Tatsache ist jedenfalls: Die ländlichen Regionen jenseits von Städten und Speckgürtel dünnen aus: Junge ziehen weg, Kinder wachsen nicht nach, die Älteren werden älter und bleiben – unter sich. Wir erleben aber auch: Mancherorts kommen Hiergeborene zurück und neue Leute, Raumpioniere, besiedeln leergezogene Gegenden.

Wir glauben, dass die Zukunft Ihrer, Eurer, unserer Dörfer und Gemeinden nicht nur von der Länge verlegter Glasfaserkabel und von EinwohnerInnenzahlen abhängt. Alle sollen Brötchen zahlen und auf den Brandschutz zählen können, Arzt und Amt erreichen, mit sauberer Luft und Wasser leben. Warum stärken die Fördermittel für den ländlichen Raum diesen so wenig spürbar? Was ist dran an der These, dass es dem ländlichen Raum gut ging, solange die Landwirtschaft in die dörfliche Gemeinschaft eingebettet war? Um diese Fragen zu beantworten, hat unsere Fraktion im Landtag eine Enquête-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen angestoßen – eine sogenannte Enquete wird eingerichtet, wenn langfristige, komplexe Fragestellungen zu untersuchen und zu lösen sind. In diesem Sommer nehmen die Abgeordneten aus allen Fraktionen mit fünf externen Fachleuten ihre Arbeit auf.

Die Enquête kann nur gelingen, wenn die BrandenburgerInnen ihre Anliegen in die Kommission hineintragen, als ExpertInnen teilnehmen oder uns vor Ort einladen. Wir freuen uns auf Ihre und Eure Ideen!

Ihr/Euer Benjamin Raschke

Aktuelles

30.09.15 | Artikel

Martina Schäfer: Unsere Expertin für die Enquête

Zusammen mit dem umwelt- und landwirtschaftspolitischen Sprecher Benjamin Raschke arbeitet Martina Schäfer nun als wissenschaftliche Sachverständige für die Fraktion in der Enquêtekommission des Landtages zur Zukunft der ländlichen Räume.
25.09.15 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Antrag von SPD, CDU und DIE LINKE „Höfeordnung in Brandenburg einführen und ortsansässige Landwirte stärken“

„Was haben wir nicht alles versucht, um die SPD von diesem Kurs abzubringen, und plötzlich liegt da ein Antrag von SPD und Linkspartei vor, eine Höfeordnung in Brandenburg zu erlassen.“
07.09.15 | Pressemitteilung

Lust auf ländlichen Raum – Bündnisgrüne zum Start der Enquête 6-1

(Nr. 137) BENJAMIN RASCHKE: „Ich erwarte mir von der Enquête-Kommission wichtige Lösungsvorschläge zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Sie soll Antworten auf die Frage erarbeiten, wie die Entwicklung in den dünn besiedelten Regionen Brandenburgs in den nächsten Jahren möglichst positiv verlaufen kann.“
09.07.15 | Rede

Marie Luise von Halem spricht zur Großen Anfrag der CDU-Fraktion „Jugendliche und junge Menschen in Brandenburg“

„Viel geschrieben, aber leider doch nicht viel gewonnen! Wenn auch deutlich mehr, als in eine 3-Minuten-Rede passt. Also nur ein paar Schaglichter: 1. Gute Bildungsangebote geben Perspektive, um im Land zu bleiben! Hier bleibt viel zu tun, in Zeiten, in denen Ausbildungsangebote an den OSZs gestrichen werden, die Abbrecherzahlen bei den Auszubildenden von 8,8% auf 13,5% steigen und Brandenburg leider immer noch auf dem 5. letzten Platz bei den Schulabgängern ohne Abschluss verweilt.“
11.06.15 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Doppelhaushalt 2015/2016 (Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft)

„Ein Haushalt besteht erst einmal aus einer ganzen Reihe vieler toter Zahlen. Erst die Person und die Ambitionen des jeweiligen Ministers erwecken diese toten Zahlen irgendwie zum Leben. Ein kluger Minister strickt natürlich den Haushalt so, dass er zu seinen persönlichen Schwerpunkten passt. Als Grüner wünscht man sich natürlich nur zwei Sorten von Umwelt- und Agrarministern.“