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Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels

Liebe Brandenburgerinnen, liebe Brandenburger,

wie war das noch mit der Henne und dem Ei: Verließen zuerst die Menschen das Dorf, wurden dadurch keine Kinder mehr geboren, dann Kitas und Konsum geschlossen – oder umgekehrt? Tatsache ist jedenfalls: Die ländlichen Regionen jenseits von Städten und Speckgürtel dünnen aus: Junge ziehen weg, Kinder wachsen nicht nach, die Älteren werden älter und bleiben – unter sich. Wir erleben aber auch: Mancherorts kommen Hiergeborene zurück und neue Leute, Raumpioniere, besiedeln leergezogene Gegenden.

Wir glauben, dass die Zukunft Ihrer, Eurer, unserer Dörfer und Gemeinden nicht nur von der Länge verlegter Glasfaserkabel und von EinwohnerInnenzahlen abhängt. Alle sollen Brötchen zahlen und auf den Brandschutz zählen können, Arzt und Amt erreichen, mit sauberer Luft und Wasser leben. Warum stärken die Fördermittel für den ländlichen Raum diesen so wenig spürbar? Was ist dran an der These, dass es dem ländlichen Raum gut ging, solange die Landwirtschaft in die dörfliche Gemeinschaft eingebettet war? Um diese Fragen zu beantworten, hat unsere Fraktion im Landtag eine Enquête-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen angestoßen – eine sogenannte Enquete wird eingerichtet, wenn langfristige, komplexe Fragestellungen zu untersuchen und zu lösen sind. In diesem Sommer nehmen die Abgeordneten aus allen Fraktionen mit fünf externen Fachleuten ihre Arbeit auf.

Die Enquête kann nur gelingen, wenn die BrandenburgerInnen ihre Anliegen in die Kommission hineintragen, als ExpertInnen teilnehmen oder uns vor Ort einladen. Wir freuen uns auf Ihre und Eure Ideen!

Ihr/Euer Benjamin Raschke

Aktuelles

14.07.16 | Rede

Marie Luise von Halem spricht um Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „LandlehrerInnen - Stipendium für Brandenburg“

„Dass wir jetzt und erst recht in Zukunft Probleme haben, Lehrkräfte für die schöne Weite unseres Landes zu finden, ist ja mittlerweile eine Binsenweisheit. Schließlich war das schon lange abzusehen. In der letzten Legislaturperiode hätte die Landesregierung es noch in der Hand gehabt, das durch die Einstellung von mehr Lehrkräften abzumildern, aber das hat sie nicht gewollt.“
11.03.16 | Kleine Anfrage

Bearbeitung der LEADER Förderanträge

Seit Veröffentlichung der LEADER Förderrichtlinie im Januar 2015 häufen sich die Beschwerden aus verschiedenen Teilen des Landes über die extrem langsame Be-arbeitung der Förderanträge.
10.03.16 | Rede

Michael Jungclaus spricht zur Beschlussempfehlung zu unserem Antrag „Bahnhofssanierungskonzept für Brandenburg – neue Nutzungen für alte Bahnhofsgebäude ermöglichen“

Ein Bahnhof ist eine „aus Bahnhofsgebäuden und Bahnsteigen bestehende Anlage, an der Züge abfahren und ankommen.“ So leidenschaftslos beschreibt es das Internetlexikon Dictionary. Die Menschen, mit denen ich bei meiner Bahnhofstour spreche, definieren einen Bahnhof anders: Ihnen fallen dazu eher Begriffe ein wie: Warteräume, Fahrkartenschalter, Bahnhofsgaststätten, manchmal auch Dorfkneipe, Kiosk, Touristeninformationen oder einfach auch nur gemütlicher Treffpunkt.
30.09.15 | Artikel

Martina Schäfer: Unsere Expertin für die Enquête

Zusammen mit dem umwelt- und landwirtschaftspolitischen Sprecher Benjamin Raschke arbeitet Martina Schäfer nun als wissenschaftliche Sachverständige für die Fraktion in der Enquêtekommission des Landtages zur Zukunft der ländlichen Räume.
25.09.15 | Rede

Benjamin Raschke spricht zum Antrag von SPD, CDU und DIE LINKE „Höfeordnung in Brandenburg einführen und ortsansässige Landwirte stärken“

„Was haben wir nicht alles versucht, um die SPD von diesem Kurs abzubringen, und plötzlich liegt da ein Antrag von SPD und Linkspartei vor, eine Höfeordnung in Brandenburg zu erlassen.“