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Energie und Klimaschutz

Eine verlässliche und klimafreundliche Energieversorgung für Brandenburg, die für alle bezahlbar bleibt, kann nur aus erneuerbaren Energien kommen.

Mit Hilfe einer klimaneutralen Energieversorgung, die wir langfristig auch für die Wärmeversorgung und den Verkehr anstreben, können wir den Wohlstand in Brandenburg sichern und einen Beitrag dazu leisten, dass die Erderwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden kann.

Brandenburg steht vor der Herausforderung, den CO2-Ausstoß bis 2050 auf weniger als 2 Tonnen pro Person und Jahr reduzieren zu müssen. In Brandenburg ist der CO2-Ausstoß heute noch bei 24 Tonnen pro EinwohnerIn, während der bundesweite Durchschnitt ca. 9 Tonnen liegt. Daher brauchen wir eine grüne Politik, die den konsequenten Umbau von Brandenburgs Energieversorgung in die Hand nimmt und zuverlässig steuert!

Die Abscheidung und Verpressung von CO2 im Untergrund (CCS) ist für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen keine Option für den Klimaschutz, sondern eine teure und gefährliche Krücke, die bedrohliche Emissions-Probleme nur in den Untergrund verschiebt, anstatt sie zu vermeiden. Die CCS-Technologien sind unwirtschaftlich, ineffizient und dazu mit erheblichen Umweltrisiken verbunden. Wir lehnen daher sowohl CO2-Endlager in Brandenburg, als auch den Transport in untermeerische Lagerstätten ab. Wir wollen CO2 vermeiden statt verpressen!

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine weitblickende, am Bürger orientierte Landespolitik.

Die Energiewende muss in Brandenburg mit demokratischer und wirtschaftlicher Partizipation der Bürger weiter fortgeführt werden. Wind- und Solarenergie können, in Kombination mit Speichern und hochflexiblen Gaskraftwerken, eine zuverlässige Stromversorgung sicherstellen und Stück für Stück die Braunkohle ersetzen. Die Anwohner in der Lausitz brauchen auch nach 2030, wenn die laufenden Tagebaue dort vollständig ausgebeutet sind, eine Lebensperspektive. Wir wollen, mit einer konsequent an Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung ausgerichteten Politik, besonders der Lausitz neue wirtschaftliche Impulse geben und neue Arbeitsplätze schaffen. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien sichert regionale Wertschöpfung und verringert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, deren Weltmarktpreise unaufhaltsam weiter steigen. Der Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien ist bis 2050 möglich. Im Stromsektor ist dieses Ziel sogar bis 2020 erreichbar.

Aktuelles

19.10.17 | Pressemitteilung

Neue Eckpunkte zur Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz

Die Denkfabrik Agora Energiewende legt konstruktiven Vorschlag dazu vor, wie der Strukturwandel in der Lausitz gestaltet und gesteuert werden kann.
13.10.17 | Pressemitteilung

Verwaltungsabkommen zum Strukturwandel in der Lausitz kein Startschuss für den Aufbruch

Die Landesregierungen Brandenburgs und Sachsens versuchen entgegen aller Empfehlungen, im Eilverfahren Fakten zu schaffen, kritisiert HEIDE SCHINOWSKY.
28.09.17 | Rede

Heide Schinowsky spricht zu unserem Antrag „Klimaschutz stärken: Strukturwandel in der Lausitz“

Was wir jetzt brauchen, ist ein Lausitz-Steuerungskreis mit Vertretern aus Bund, Sachsen, Brandenburg, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
20.09.17 | Pressemitteilung

Klare Spree: Landesregierung vertagt Strategie zur Eindämmung von Tagebaufolgen auf die nächste Wahl

In einer gemeinsamen Ausschusssitzung ist klar geworden, dass es sich bei dem Entwurf für einen „Strategischen Gesamtplan" nur um einen Fahrplan handelt.
13.09.17 | Pressemitteilung

Wasserrückgang bei Seen im Umfeld von Tagebau - Landesregierung verschließt Augen

Wasserstände betroffener Seen werden nicht gemessen, keine geeigneten Maßnahmen in Betracht gezogen.