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Flughafen BER

Die Inbetriebnahme des BER im Herbst 2020 ist mit sehr großen Risiken versehen. Dennoch wird dieser Flughafen am Ende eröffnen. Wir Grüne haben beim BER immer Transparenz eingefordert und werden dies auch weiterhin tun. Eine fortdauernde Subventionierung des Luftverkehrs über diesen Flughafen wollen wir vermeiden.

Die Region braucht keinen High-End-Flughafen, sondern funktionierende Infrastrukturen und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. So viel Flugverkehr wie nötig und so wenig wie möglich, ist unsere Devise. Innerdeutscher Flugverkehr soll auf die Schiene verlagert und den Billigairlines Grenzen gesetzt werden. Wir treten weiter für eine Entlastung aller FlughafenanrainerInnen von Lärm und Abgasen ein.

Nach einer Inbetriebnahme des BER brauchen einen klaren Cut bei der Flughafengesellschaft. Es ist jetzt Aufgabe der Anteilseigner von Bund und Ländern, zügig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähige Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. Ziel muss sein, in Schönefeld einen möglichst kostengünstigen und funktionierenden Flughafen zu betreiben.

Aktuelles

07.03.18 | Rede

Axel Vogel spricht zum Antrag Brandenburg braucht Tegel

Mehr Lärm am BER, höhere Kosten durch den Betrieb von 2 Flughäfen und niedrigere Einnahmen. Das wären die Konsequenzen der Offenhaltung Tegels.
01.03.18 | Pressemitteilung

Lasst die Demonstrierenden den Landtag anleuchten

Im Rahmen einer Demonstration von Anwohner-Initiativen für ein konsequentes Nachtflugverbot soll der Landtag angestrahlt werden dürfen.
08.02.18 | Kleine Anfrage

Kosten der Schallschutzmaßnahmen am künftigen BER

Für das Schallschutzprogramm BER sind 730 Millionen Euro veranschlagt wurden, wovon 344 Millionen Euro bereits als Leistung erbracht worden sind.
15.12.17 | Pressemitteilung

BER-Eröffnung steht weiter in den Sternen

Der Eröffnungstermin Oktober 2020 hat genauso viel Glaubwürdigkeit wie alle zuvor genannten Eröffnungstermine.
14.12.17 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne fordern Baustopp am BER-Hauptterminal

In der Aktuellen Stunde wurde deutlich, dass bis weit in die Reihen der Regierungskoalition hinein das Vertrauen in die Führung der Flughafengesellschaft fehlt.