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Flughafen BER

Die Inbetriebnahme des BER im Herbst 2020 ist mit sehr großen Risiken versehen. Dennoch wird dieser Flughafen am Ende eröffnen. Wir Grüne haben beim BER immer Transparenz eingefordert und werden dies auch weiterhin tun. Eine fortdauernde Subventionierung des Luftverkehrs über diesen Flughafen wollen wir vermeiden.

Die Region braucht keinen High-End-Flughafen, sondern funktionierende Infrastrukturen und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. So viel Flugverkehr wie nötig und so wenig wie möglich, ist unsere Devise. Innerdeutscher Flugverkehr soll auf die Schiene verlagert und den Billigairlines Grenzen gesetzt werden. Wir treten weiter für eine Entlastung aller FlughafenanrainerInnen von Lärm und Abgasen ein.

Nach einer Inbetriebnahme des BER brauchen einen klaren Cut bei der Flughafengesellschaft. Es ist jetzt Aufgabe der Anteilseigner von Bund und Ländern, zügig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähige Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. Ziel muss sein, in Schönefeld einen möglichst kostengünstigen und funktionierenden Flughafen zu betreiben.

Aktuelles

01.09.11 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum Antrag "Faire Beteiligung aller vom Fluglärm betroffenen Kommunen in der Fluglärmkommission des BER sicherstellen"

Auch unsere Fraktion setzt sich für eine faire Beteiligung aller von Lärm betroffenen Kommunen ein, wie wir bereits in unserer mündlichen Anfrage zum Ausdruck gebracht haben. Das bisherige Vorgehen des Ministeriums zur Berufung von Gemeinden in die Fluglärmkommission ist weder transparent noch nachvollziehbar, wie auch die CDU in ihrem Antrag verdeutlicht.
01.09.11 | Rede

Michael Jungclaus spricht zur Großen Anfrage unserer Fraktion "Die 'neue' Flugroutendivergenz und der tatsächliche Fluglärm des BBI"

<p style="text-align: justify;">Was wir fordern, ist eine transparente und ehrliche Politik. Ihre Beantwortung nährt unsere Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Parolen, dass der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm Vorrang vor der Wirtschaftlichkeit haben muss. Tatsache ist, dass sie in weiten Teilen nicht das Papier wert ist auf dem sie steht und Sie können davon ausgehen, dass wir Ihnen einen umfangreichen Nachfrage-Katalog übergeben werden. Und zwar so lange und so oft, bis die Fakten auf dem Tisch liegen.</p>
30.08.11 | Pressemitteilung

Nachtflugverbot würde alle Betroffenen gleichermaßen entlasten

(Nr. 142) Michael Junglaus unterstreicht die Forderung unserer Fraktion nach einem Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr am künftigen Großflughafen BER: „Ein Nachtflugverbot ist schon aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Bewohner im dicht besiedelten Gebiet um den künftigen Großflughafen unerlässlich. Zudem entlastet es im Unterschied zu veränderten Flugrouten alle Betroffenen gleichermaßen. Das Argument einer wirtschaftlichen Notwendigkeit der Nachtflüge ist zudem längst entkräftet."
26.08.11 | Pressemitteilung

Vorschlag der Flugsicherung aberwitzig

<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span class="smalltext"></span>(Nr. 139) Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MICHAEL JUNGCLAUS hat die Empfehlung der Deutschen Flugsicherung, den kontrollierten Flugraum nach unten zu erweitern, so dass Verkehrsflugzeuge den BER in einer deutlich niedrigeren Höhe anfliegen könnten, als aberwitzig bezeichnet.<br /><span lang="de-DE"></span></span></span></p>
24.08.11 | Pressemitteilung

Rot-Rot schiebt Entscheidung über Nachtflugverbot einmal mehr auf die lange Bank

(Nr. 136) AXEL VOGEL hat die Vertagung einer Entscheidung über unsere Forderung für ein weit reichendes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am künftigen Großflughafen BER durch die rot-rote Mehrheit im Wirtschaftsausschuss scharf kritisiert.