Direkt zum Inhalt springen
Zum Inhalt springen

Flughafen BER

Die Inbetriebnahme des BER im Herbst 2020 ist mit sehr großen Risiken versehen. Dennoch wird dieser Flughafen am Ende eröffnen. Wir Grüne haben beim BER immer Transparenz eingefordert und werden dies auch weiterhin tun. Eine fortdauernde Subventionierung des Luftverkehrs über diesen Flughafen wollen wir vermeiden.

Die Region braucht keinen High-End-Flughafen, sondern funktionierende Infrastrukturen und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. So viel Flugverkehr wie nötig und so wenig wie möglich, ist unsere Devise. Innerdeutscher Flugverkehr soll auf die Schiene verlagert und den Billigairlines Grenzen gesetzt werden. Wir treten weiter für eine Entlastung aller FlughafenanrainerInnen von Lärm und Abgasen ein.

Nach einer Inbetriebnahme des BER brauchen einen klaren Cut bei der Flughafengesellschaft. Es ist jetzt Aufgabe der Anteilseigner von Bund und Ländern, zügig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähige Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. Ziel muss sein, in Schönefeld einen möglichst kostengünstigen und funktionierenden Flughafen zu betreiben.

Aktuelles

22.09.11 | Pressemitteilung

Gut Wetter für Leipzig?

(Nr. 157) Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, MICHAEL JUNGCLAUS, hat sich kritisch zum Vorgehen des Verkehrsministeriums im Hinblick auf das neu auszuweisende Schallschutzgebiet am künftigen Großflughafen BER geäußert.
19.09.11 | Artikel

38.169 Unterschriften für ein Nachtflugverbot

38.169 Unterschriften haben Verteter der Volksinitiative für ein strenges Nachtflugverbot am künftigen Großflughafen BER Landtagspräsident Gunter Fritsch überreicht.
12.09.11 | Pressemitteilung

Regierung muss Dienstreisevorwürfe gegen Flughafengesellschaft aufklären

(Nr. 151) Träfen die Vorwürfe zu, was das im Internet veröffentlichte Schreiben nahe lege, „wäre das ein Riesenskandal", sagte MICHAEL JUNGCLAUS. „Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass die Flughafengesellschaft bezahlte Berufsdemonstranten einsetzt. Den Bewohnern der vom Fluglärm betroffenen Gemeinden, die seit Monaten für mehr Lärmschutz demonstrieren, müsste das wie der blanke Hohn vorkommen. Schließlich werden ihnen auch keine Überstunden für ihr Engagement angeschrieben. Sie nehmen ein Bürgerrecht war."
07.09.11 | Artikel

Keine Fluglärmentwarnung am BBI

Anfang Juli legte die Flugsicherung neue Routenvorschläge vor. Viele „wenig Betroffene“ haben sich dabei gegen wenige „viel Betroffene“ durchgesetzt.
06.09.11 | Pressemitteilung

BER- Nachtflugverbot wirksamer und gerechter Lärmschutz

(Nr. 145) „Durch die öffentliche Debatte über die Flugrouten ist zwar Schlimmeres in den Routenplänen der Deutschen Flugsicherung verhindert worden – Verlierer wird es aber bei jeder Variante geben", sagte Michael Jungclaus. „Einen gerechten Lärmschutz kann es deshalb nur mit einem Nachtflugverbot geben. Dies wäre der kleinste gemeinsame Nenner, von dem alle  Bürgerinnen und Bürger profitieren würden."