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Flughafen BER

Die Inbetriebnahme des BER im Herbst 2020 ist mit sehr großen Risiken versehen. Dennoch wird dieser Flughafen am Ende eröffnen. Wir Grüne haben beim BER immer Transparenz eingefordert und werden dies auch weiterhin tun. Eine fortdauernde Subventionierung des Luftverkehrs über diesen Flughafen wollen wir vermeiden.

Die Region braucht keinen High-End-Flughafen, sondern funktionierende Infrastrukturen und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. So viel Flugverkehr wie nötig und so wenig wie möglich, ist unsere Devise. Innerdeutscher Flugverkehr soll auf die Schiene verlagert und den Billigairlines Grenzen gesetzt werden. Wir treten weiter für eine Entlastung aller FlughafenanrainerInnen von Lärm und Abgasen ein.

Nach einer Inbetriebnahme des BER brauchen einen klaren Cut bei der Flughafengesellschaft. Es ist jetzt Aufgabe der Anteilseigner von Bund und Ländern, zügig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähige Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. Ziel muss sein, in Schönefeld einen möglichst kostengünstigen und funktionierenden Flughafen zu betreiben.

Aktuelles

26.01.12 | Pressemitteilung

Chance auf deutliche Entlastung verstrichen

(Nr. 15) Zur Festlegung der Flugrouten für den Flughafen BER sagt der bündnisgrüne umweltpolitische Sprecher MICHAEL JUNGCLAUS: „Die nun amtlich besiegelte Korrektur der Flugrouten war ein Versuch der Schadensbegrenzung. An der Verlärmung einer ganzen Region hätte nur ein konsequentes Nachtflugverbot etwas ändern können. Diese Chance auf Entlastung hat Rot-Rot verstreichen lassen."
13.01.12 | Pressemitteilung

Platzeck muss für Einhaltung von Schallschutzrichtwert sorgen

(Nr.5) Der umweltpolitische Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion MICHAEL JUNGCLAUS hat Ministerpräsident Platzeck aufgefordert, für die Einhaltung der im Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) vorgegebenen Lärmschutzrichtwerte bei der Umsetzung des Schallschutzprogramms durch die Flughafengesellschaft Sorge zu tragen. Hierfür trage er auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft Verantwortung.
11.01.12 | Pressemitteilung

Bündnisgrüne Fraktion kritisiert Umsetzung des Schallschutzprogramms am BER

(Nr.3) Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MICHAEL JUNGCLAUS, hat die Umsetzung des Schallschutzprogramms für den künftigen Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) kritisiert. Obwohl der maßgebliche Lärmschutzrichtwert aus dem Planfeststellungsbeschluss für den BER von 2004 hervorgehe und durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt worden sei, gebe es zwischen dem für den Flughafen zuständigen Verkehrsministerium und der für die Umsetzung des Schallschutzprogramms verantwortlichen Flughafengesellschaft über diesen Wert immer noch Meinungsverschiedenheiten.
16.12.11 | Rede

Michael Jungclaus spricht zum bündnisgrünen Antrag „Schutz der menschlichen Gesundheit: Umfassendes Nachtflugverbot am BBI von 22 bis 6 Uhr sichern“

„Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, nämlich am 17.Dezember 2010 hat unsere Fraktion den Antrag zu einem umfassenden Nachtflugverbot am künftigen Großflughafen BER eingebracht. Seit dem 17. Dezember 2010 sind Plenum und Ausschüsse mit der Beantwortung der Frage beschäftigt ob wir ein Nachtflugverbot von 22-6 Uhr für den Flughafen für notwendig halten.“
14.12.11 | Artikel

Goldgrube oder Fass ohne Boden

Der BER ist mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Milliarden Euro eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. Wohl und Wehe von Schönefeld wirken sich also direkt auf den Landeshaushalt aus.