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Pressemitteilung | 09.07.20

Statement zu Haßleben-Entscheidung

Seit mehr als 15 Jahren engagieren sich Bürgerinitiativen, Tierschutzverbände und Privatpersonen gegen eine geplante Schweinemastanlage mit Platz für 37.000 Tiere im uckermärkischen Haßleben. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg endgültig festgestellt, dass die für die Anlage erteilte Genehmigung rechtswidrig ist. Dazu sagt der Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag Benjamin Raschke:

„Dass Haßleben nicht in Betrieb genommen werden wird, ist ein großartiger Erfolg! Wir verdanken ihn denjenigen Personen und Initiativen, die mehr als anderthalb Jahrzehnte lang unermüdlich gegen den geplanten Riesenbetrieb gekämpft haben. Ihnen gilt mein größter Respekt und Dank – denn die Inbetriebnahme wäre aus Sicht unserer Fraktion umweltpolitisch fatal und wirtschaftspolitisch unsinnig gewesen. Beim Umstieg auf eine andere Landwirtschaft bleibt noch viel zu tun."

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