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Pressemitteilung | 12.02.20

Bündnisgrüne: Lausitz auf einem guten Weg für die Nach-Kohlezeit solange Umweltbelange sichergestellt werden

Zur Ankündigung von BASF, in Schwarzheide eine Fabrik zur Herstellung von Batteriekomponenten errichten zu wollen, ist Heiner Klemp, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erfreut:

„Die Landesregierung hält Wort. Der Strukturwandel nimmt Fahrt auf. Mit der Errichtung einer Fabrik für Batterieprodukte wird die Lausitz als Standort für innovative Industrieproduktion weiter gestärkt. Brandenburg wird zu einem nachhaltigen Produktionsstandort umgebaut, wenn nun – wie bei der Tesla-Ansiedlung – keine Abstriche bei Umweltfragen gemacht werden. Um die regionale Wertschöpfung zu sichern, muss das Lithium für die Batterieproduktion möglichst aus dem Erzgebirge und alle weiteren Ressourcen aus fairen und ökologischen Produktionen kommen. Mit sauberen Rohstoffen und Produktionsprozessen ist die Lausitz zusammen mit der Ansiedlung von Tesla in Ostbrandenburg, der Schaffung von Wissenschaftsinstituten in Cottbus und einer engen Anbindung an die BTU auf einem guten Weg für die Nach-Kohlezeit. Wichtig ist für uns auch, dass in Schwarzheide, wo Produktion und Recycling in einer Hand gebündelt sind, Rohstoffkreisläufe genutzt werden, um kein Lithium verloren gehen zu lassen. Auch für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich damit immer bessere Investitionsbedingungen in der Lausitz.“

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