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Pressemitteilung | 31.07.19

Verlegung von „Resist to Exist“: Vertane Chance für die Attraktivität Brandenburgs

(Nr. 111) Zur Verlegung des Festivals „Resist to Exist“ von Kremmen nach Berlin sagt die kulturpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Marie Luise von Halem:

„Ich bedauere sehr, dass die Veranstalter des Festivals „Resist to Exist“ wegen der restriktiven Haltung des Landratsamtes Oberhavel das Festival dieses Jahr nach Berlin verlegen müssen. Pop-Musikfestivals sind eine Bereicherung für das soziokulturelle Leben im ländlichen Raum und eine große Chance für Brandenburg, seine Attraktivität auch für junge Menschen aus anderen Bundesländern zu erhöhen. Diese Chance wurde jetzt vertan.

Die Schwierigkeiten mit der Genehmigung machen deutlich, dass wir als Politik die Aufgabe haben, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Festivals zu konkretisieren. Gute Beispiele wie das jährliche Festival „Nation of Gondwana“ in Schönwalde-Glien zeigen, dass die Kooperation zwischen Veranstaltern und Genehmigungsbehörden sowie zwischen Festivalbesuchern und Ortsbewohnern auf eine Art und Weise gelingen kann, die für alle von Vorteil ist. Davon gilt es zu lernen.“

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