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Pressemitteilung | 06.06.19

Solarenergie auf landeseigenen Gebäuden – in Brandenburg absolute Ausnahme

(Nr. 87) Nur knapp drei Prozent (2,84) der landeseigenen Gebäude sind mit Photovoltaik (2,34 %) und Solarthermie mit Speichern (0,49 %) ausgestattet. Photovoltaik mit Speichern werden im Landeseigentum überhaupt nicht verwendet. Dies ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Benjamin Raschke. Er kommentiert es wie folgt:

„Hier wird ein großes Potential verschenkt, das für den dringend nötigen Solarenergie-Ausbau genutzt werden sollte. In Brandenburg liegt die jährliche solare Einstrahlung (mit rund 1015 bis 1060 kWh/m²) über dem Potential der meisten westlichen Bundesländer. Während Berlin gerade mit einem Solarzentrum und einem neuen Ausbauplan zur SolarCity wird, vergibt Brandenburg Chancen, seinen Strom erneuerbar zu machen. Das ist schon rein ökonomisch betrachtet nicht nachzuvollziehen. Aber auch der Ausbau von Gründächern, die man mit Photovoltaik kombinieren kann, muss vorangetrieben werden. Für mehr Klima- und Artenschutz und in Anbetracht der extremen voranschreitenden Versiegelung.“

Nach Angaben der Landesregierung wird in nur 23 von 811 landeseigenen Gebäuden die Sonnenenergie für die Strom- oder Wärmeerzeugung genutzt. Weitere 23 Gebäude sind mit wasserauffangenden und verschattenden Gründächern ausgestattet.

Weiterführende Informationen

>> Kleine Anfrage „Gründach und Solar auf den Dachflächen der Immobilien des Landes Brandenburg“ und Antwort der Landesregierung (pdf-Datei)

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