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Pressemitteilung | 17.07.19

Erst ÖPNV-Angebote verbessern, dann 365€–Jahresticket für das gesamte VBB-Gebiet

(Nr. 103) Zur Ankündigung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller zu möglichen Tarifsenkungen und der Einführung eines 365€-Tickets nach dem Vorbild Wiens für Berlin erklärt der Sprecher für Ländliche Räume der bündnisgrünen Landtagsfraktion Benjamin Raschke:

 „Günstigere Ticketpreise sind ein sehr wichtiger Ansatz, um den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen. Es kann aber nicht der erste Schritt sein. Erst wenn das Angebot des ÖPNV deutlich verbessert wurde, können günstigere Jahrestickets für alle umgesetzt werden. Wem nützen billigere Tickets, wenn Busse und Bahnen überfüllt sind oder ausfallen. 

Für uns steht aktuell die Angebotsverbesserung im Vordergrund. Langfristig wollen auch wir eine Umgestaltung der Tarife hin zu Jahrestickets ab 1 Euro am Tag für alle nach Wiener-Modell. Und das nicht nur in Berlin, sondern im gesamten VBB-Gebiet. In unserem gemeinsamen Antrag mit der CDU-Fraktion forderten wir bereits vor anderthalb Jahren als einen ersten Schritt ein 365€-Ticket für Schüler*innen, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende nach dem Vorbild Hessens sowie eine Vereinfachung der verschiedenen kreislichen Erstattungsregelungen. Wir setzen uns darüber hinaus dafür ein, dass Senioren- und Familientickets insgesamt günstiger werden.“

 

>>> Unser Antrag "365€-ÖPNV-Schülerticket - für einen Euro am Tag durch Bradenburg und Berlin" von 2017

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