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19.09.18

Verkäuferidentitätsprüfung beim Online-Handel mit Tieren

Benjamin Raschke:

Der illegale Online-Handel mit Welpen floriert: Die Welpen werden unter schlechten Bedingungen gezüchtet, viel zu früh von der Mutter getrennt und ohne Impfungen zu Billigpreisen im Internet verkauft. Gerade auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen können kriminelle Händler ohne Angabe ihrer Daten eine große Anzahl an Tieren verkaufen und sich im Betrugsfall einer Strafverfolgung entziehen. Um diesen Handel einzudämmen, fordert die Tierschutzorganisation Vier Pfoten die uinführung einer verpflichtenden  Verkäuferidentitätsprüfung für die Tierkategorie. Diese Sicherheitsmaßnahme würde den kriminellen Händlern erschweren, anonym und unkontrolliert auf der Plattform zu handeln. Zudem unterstützt die Identifizierung die Strafverfolgung im Betrugsfall. Denkbar wäre eine Änderung des § 11 Tierschutzgesetz, die alle Kleinanzeigen-Plattformen analog zu lokalen Tierbörsen zu mehr Verantwortung verpflichten würde.

Ich frage die Landesregierung: Zieht sie in urwägung, eine Bundesratsinitiative zu initiieren, um den illegalen Online-Handel mit Tieren einzudämmen?