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Kleine Anfrage | 18.11.11

Beiträge der Imker zur Unfallversicherung

>> Die Kleine Anfrage und die Antwort der Landesregierung als pdf

(Nr. 1694 - Sabine Niels) In diesem Jahr wurden die Beiträge zur Unfallversicherung aller Agrar- und Forstbetriebe umgestellt. Grund für die zumeist drastische Erhöhung sind geänderte Berechnungsgrundlagen. Bisher gab es bei der Unfallversicherung feste Sätze, die sich beispielsweise bei den Imkern nach der Anzahl der Bienenvölker richteten. Ab diesem Jahr wird der Arbeitsaufwand als Maßstab genommen. Für einen Erwerbsimker mit 100 Völkern steigen die Beiträge von ca. 140 Euro auf ca. 700 Euro an, was erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit hat. Lediglich Hobbyimker ohne Land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, die ihre Imkerei nicht gewerbsmäßig betreiben, können sich befreien lassen.

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie schätzt die Landesregierung die Auswirkungen der Beitragsreform der Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft für die Erwerbs- und Hobbyimker ein?

2. Welche Auswirkungen sind im Hinblick auf die Anzahl der aktiven Imker und Völker und damit der Bestäubung der Agrarflächen zu erwarten und welche Maßnahmen können gegen voraussichtliche Verschlechterungen ergriffen werden?

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