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Kleine Anfrage | 02.04.19

Erdgasspeicher in Brandenburg

>> Kleine Anfrage und Antwort der Landesregierung als pdf-Datei.

(Nr. 4495 - Heide Schinowsky) Energiespeicher spielen bei der Energiewende und beim Ausbau und der Umgestaltung auf erneuerbare Energien eine zentrale Rolle. Eine seit langen bekannte und bewährte Methode ist die Speicherung - der als Übergang noch nötigen Brückentechnologie - Erdgas im Untergrund. Aufgrund der Veränderungen der Marktsituation für Erdgasspeicher wird es für Unternehmen immer schwieriger wirtschaftlich die Untergrundspeicher zu betreiben, da heute Speicher werden überwiegend marktorientiert eingesetzt werden.

Das Energiesystem der Zukunft braucht jedoch Gaskavernen, da sie mit ihrer großen Kapazität erneuerbare Energien saisonal und langfristig speichern können.

 

Ich frage die Landesregierung:

1. Wo befinden sich im Land Brandenburg aktive Erdgasspeicher? (Bitte nach Betreiber, Ort und maximalem Fassungsvermögen auflisten.)

2. Wurden seit 2010 Erdgasspeicher in Brandenburg außer Dienst genommen? Wenn ja. Bitte nach Betreiber, Ort und maximalem Fassungsvermögen auflisten.

3. Gibt es aktuelle Vorhaben, neue Erdgasspeicher in Betrieb zu nehmen? Wenn ja: Bitte nach Betreiber, Ort und maximalem Fassungsvermögen auflisten.

4. Wie unterstützt das Land Brandenburg den Erhalt von Erdgasspeichern?

5. Welche Kapazitäten für neue Erdgasspeicher gibt es im Land Brandenburg?

6. Kann ein einmal außer Betrieb genommener Erdgasspeicher ohne größere Probleme wieder in Betrieb genommen werden?

7. Sieht die Landesregierung die aktuelle Vergütungs-Praxis für die Einlagerung von Erdgas in Untergrundspeichern als ausreichend an oder besteht hier Änderungsbedarf?

8. Kann in einem Erdgasspeicher „Grüner Wasserstoff“ oder „synthetisches Methan“ problemlos eingelagert werden oder besteht hierzu noch Forschungsbedarf?

9. Welche Möglichkeiten gibt es in Brandenburg, „Grünen Wasserstoff“ oder „synthetisches Methan“ einzulagern?